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Alle Mitglieder des NHV DA 22. Februar 2016
 
 
 
Liebe Mitglieder und Freunde des NHV DA,

herzlichen Dank für die Anwesenheit auf unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung. Gerade in diesem Jahr war es wichtig Präsenz zu zeigen, um unseren langjährigen Vorsitzenden Walter Schledt gebührend zu verabschieden. Für seine 20-jährige hervorragende Vereinsführung wurde ihm die Goldene Nadel des Deutschen Naturheilbundes überreicht. Die vergangenen Amtsjahre fasste Werner Mann mitfühlend zusammen und erinnerte so an viele schöne Vereinsmomente, dafür nochmals ein großes Danke schön.
Auch unsere sehr geschätzte Schriftführerin Nathalie Baranauskas stand für eine Wiederwahl leider nicht mehr zur Verfügung.
So erhielten die ausscheidenden Vorstandsmitglieder als kleine Anerkennung Produkte aus Äpfeln aus der Region für ihren Einsatz im Vereinsleben.

Als neuer Vorstand und Beirat wurden gewählt:


1. Vorsitzende:Anna Bartsch
2. Vorsitzende und Schriftführer:Angelika Tank
Kassenwartin:Yvonne Staubach

Im Beirat sind geblieben:
Werner Mann
Fritz Tutt
Klaus-Georg Dechert
Neu dazugekommen sind:
Christoph Heckwolf
Emanuel Schaaf
Neuer und alter Vorstand:
vordere Reihe - Nathalie Baranauskas, Angelika Tank, Walter Schledt, Yvonne Staubach, Anna Bartsch
hintere Reihe - Beiratsmitglieder Werner Mann und Fritz Tutt

Adventsfeier beim Naturheilverein Darmstadt und Umgebung 1884 e.V. 12. Dezember 2015
 
 
 
Das zu Ende gehende Jahr 2015 ist auch ein Grund, hier im Rahmen unserer Adventsfeier den Blick auf ein besonderes Jubiläum zu lenken sagte Beiratsmitglied Werner Mann in seiner Begrüßung.
Seit 1995, also 20 Jahre, steht Walter Schledt an der Spitze des Naturheilvereins. Aus bescheidenen Anfängen heraus und auf einer schmalen Vereinsbasis hat sich unter seiner Führung in kurzer Zeit ein lebendiger und Mitglieder starker Verein entwickelt.
Es kann heute nicht der Zeitpunkt sein, sagte Werner Mann, all Deinen Einsatz, Deine Impulse und das treue Durchtragen im einzelnen zu würdigen, dies wird in einer späteren Gelegenheit vorbehalten bleiben.
Hier sollen nur beispielhaft, stichpunktartig einige Zahlen genannt werden, die aber doch ein helles Licht auf den Umfang Deiner Arbeit werfen.
In diesen 20 Jahren fanden statt:
180 Vortragsveranstaltungen und Seminare
4 Vereinsjubiläen (115, 120, 125, und 130 Jahre)
18 Gesundheits- und Aktionstage
20 Jahreshauptversammlungen
20 Teilnahmen an Jahrestagungen des DNB
20 Weihnachtsfeiern
4 große Reisen (Böhmen, Griechenland, Berlin, Wien)
15 Fahrten mit Übernachtung ( EXPO Hannover, Thüringen, Staufer-
land, Franken u.a.
200 Tages- und Halbtagswanderungen
Hinzu kommen unzählige Vorstands- und Beiratssitzungen, Kontakte zu Referenten, Ämtern und Institute, der Presse und vieles mehr. Natürlich hattest Du auch immer Deine Mitstreiter und Helfer wie Vorstand und Beirat und andere, allen voran Deine liebe Frau Edith, die Dir stets zur Seite stand.
Dennoch laufen letztlich alle Fäden bei Dir zusammen, und Deine hervorragende und umsichtige Leitung ist dem Verein und uns Mitgliedern bestens bekommen. Daran wollen wir heut denken und Dir dafür unseren großen und herzlichen Dank aussprechen.
Wir wissen wohl, dass unsere heutige, schnelllebige Zeit dem Vereinswesen auch Probleme bereitet. Die Informationsflut über die Medien, vor allem Fernsehen und Internet, lenkt viele Menschen ab und lässt ihre Initiativkraft erlahmen.
Dieser Zeitgeist hinterlässt auch in unserem Verein seine Spuren, sei es, dass die Besucherzahlen bei Vorträgen hinter den Erwartungen zurück bleiben, oder Austritte erfolgen.
Es ist nun mal so, dass alles Leben in gewissen Rhythmen oder Zyklen verläuft. Wir sehen dies an uns selbst, z.B. im Hinblick auf Gesundheit und Krankheit oder in der Wirtschaft und Politik. So auch bei den Vereinen. Es wird eine große Aufgabe für die Zukunft sein, Schwächeperioden standhaft durchzustehen, mit Mut und Leidenschaft gegen zu steuern und so den nächsten Aufschwung vorzubereiten.
Im Glauben an die gute Sache, und das ist die Naturheilkunde, wollen wir vor allem unseren Optimismus nicht verlieren, sondern mit Ausdauer, Hoffnung und Zuversicht die Dinge angehen.
Diese Tugenden hast du lieber Walter, sagte Werner Mann, in den 20 Jahren zum Wohle des Vereins praktiziert, vorgelebt und uns alle impulsiert und angesteckt.
Wenn die nachfolgenden Verantwortlichen diese Grundsätze ebenso beherzigen, wird die Erfolgsgeschichte weitergeschrieben, Dann wird man 2034, als in knapp 20 Jahren, ein großen Jubiläum unter dem Motto: "Naturheilverein Darmstadt und Umgebung 1884 e.V. – 150 Jahre jung" feiern können.
Mit diesem schönen und hoffnungsfrohem Zukunftsbild wollen wir diese kleine Betrachtung abschließen, wobei am Ende nochmals ein einfaches wie inhaltsreiches Wort stehen möge, nämlich das Wort: DANKE

Foto:
Unser WS Bild zeigt unser Mitglied Schmidt aus Dieburg bei der Vorführung seiner Mini Drehorgel mit Lochstreifen, ein Highlight der Adventsfeier.

"Natürlich heilen – gesund leben - Der Natur und dem Leben vertrauen" 03. August 2015
 
Natürlich heilen – gesund leben - Der Natur und dem Leben vertrauen"
Trau Dich: Freundschaft pflegen: Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns genau kennen und trotzdem zu uns halten.
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) östreichische Erzählerin
Gichtanfall – Plötzlich schmerzt der große Zeh!
Ursache eines Gichtanfalles ist die Ablagerung von Harnsäurekristallen im Gelenk. Der Harnsäurespiegel im Blut gilt bei Männern als normal, wenn er unter sieben Milligramm pro Deziliter liegt, bei Frauen unter 5,7. Erhöhte Werte führen nicht unbedingt zu Beschwerden. Andererseits können selbst bei normalen Werten Gichtanfälle auftreten. Wird allerdings bei einer Laboruntersuchung ein zu hoher Wert festgestellt, sollte das ein Warnsignal sein, endlich seine Ernährungsgewohnheiten zu ändern.
Peter K. ist 34 Jahre alt und deutlich übergewichtig. Seine Ernährung ist unregelmäßig. Regelmäßig dagegen ist ein abendlicher Alkoholkonsum von 12 Flaschen Bier. Im Anschluss an eine Silvesterfeier stellt sich plötzlich ein heftiger Schmerz im Bereich der rechten Großzehe ein. Das Zehengrundgelenk wirkt deutlich geschwollen und gerötet. Wegen anhaltender Schmerzen sucht er die Krankenhausambulanz auf. Diagnose: Gichtanfall. Die Symptomatik entsteht, wenn im Organismus zu viel Harnsäure produziert wird, beziehungsweise die vorhandene Harnsäure nicht mehr ausreichend über die Nieren ausgeschieden werden kann. Fleisch und Wurstwaren steigern Harnsäurespiegel.
Harnsäure ist ein Stoffwechselprodukt, welches der menschliche Organismus im Gegensatz zu zahlreichen Tieren nicht mehr weiter abbauen kann. Die Hauptursachen liegen in einer Fehlernährung mit einem zu hohen Maß an harnsäurefördernden Nahrungsmitteln. In diesem Zusammenhang spricht man von einer purinreichen Nahrung.
Besonders vorteilhaft ist somit lactovegetabile Kost mit reichlich Gemüse und Kartoffeln. Entscheidend ist das zu hohe Maß tierischer Nahrungsmittel, insbesondere Innereien so wie stark verarbeitete Fleischprodukte und Wurstwaren. Neben Fehlernährung und konstitutionellen Voraussetzungen können verschiedene Medikamente und andere dem Organismus zugeführte Substanzen den Harnsäurespiegel beeinflussen. Die Harnsäureproduktion erhöhen z.B.:
– Zytostatika (stark wirksame Pharmaka, die beispielsweise bei Krebser-krankung eingesetzt werden.)
Alkohol erhöht also die Harnsäureproduktion und hemmt gleichzeitig auch noch die Harnsäureausscheidung. Deswegen ist für eine ursächliche Therapie der Gicht die konsequente Meidung von Alkohol die erste Voraussetzung:
Bier ist besonders ungünstig. Neben den schädlichen Auswirkungen des Alkohols enthält es eine bestimmte Substanz, das Guanosin, welches seinerseits den Harnsäurespiegel stark erhöht. Wer also glaubt, er könnte gerade mit Bier eine effektive Nierendurchspülung betreiben, irrt. Bier erzeugt eine sogenannte osmotische Diurese, entwässert den Körper insgesamt und verschlechtert die Stoffwechselbilanz nachhaltig.
Auch Nierensteine können Ausdruck von Gicht sein
Unter einer Gicht werden verschiedene Symptome verstanden. Neben typischem Gelenkbefall (vorzugsweise im Großzehenbereich) können sogenannte Gichtknötchen (Tophi) sich auch im Bereich der Weichteile (zum Beispiel Ohrmuschel) zeigen. Auch Nierensteine können – wenn es sich um Harnsäuresteine handelt – Ausdruck einer Gichterkrankung sein. Typischerweise tritt die Gelenkentzündung anfallsartig auf, vor allem nach festlichen Gelagen, die die Harnsäurebelastung des Organismus erhöhen.
Durch eine Blutuntersuchung kann festgestellt werden, wie hoch der Harnsäurespiegel liegt. Bei Frauen gilt eine Obergrenze von 5,7 mg/dl, bei Männern 7,0 mg/dl. Werte knapp darunter schließen allerdings Gichtanfälle nicht aus. Einige Mediziner vertreten die Ansicht, dass erst bei Werten unter 5,0 bei Männern sicher davon ausgegangen werden kann, dass es nicht mehr zu Gichtanfällen kommt.
Im Fall von Peter K. geht es zunächst einmal darum, die akute Schmerzsymptomatik zu lindern. Harnsäuresenkende Medikamente reichen nicht aus, da ihr Wirkeintritt zu langsam erfolgt. Deswegen müssen akut entzündungslindernde Maßnahmen eingesetzt werden. Rasche Hilfe bieten Antirheumatika (zum Beispiel Diclofenac). Meist genügt es, wenn man sie ein bis zwei Tage nimmt. Zusätzlich wird der Heilungsverlauf durch Kühlung und Ruhigstellung des betroffenen Gelenkes entlastet. Auf Dauer hilft nur strikte Ernährungsumstellung
Die Ernährung sollte konsequent auf purinarme und somit vegetarische Kost umgesetzt werden. Parallel dazu ist die Flüssigkeitsaufnahme zu steigern, um die Ausscheidung der Harnsäure über die Niere zu aktivieren. Besonders geeignet hierfür sind mineralarme Wässer und Kräutertees.

Für die Langfristbehandlung kann der Einsatz harnsäuresenkender Medikamente notwendig sein. Meist kommt die Substanz Allopurinol zum Einsatz. Sie ist unter zahlreichen Handelsnamen im Handel. Sie reduziert die Anflutung der Harnsäure im Blut, so dass die Niere nicht plötzlich überfordert wird und es zu spontanen Ablagerungen der Harnsäure im Gewebe kommt. Der Einsatz derartiger harnsäuresenkender Maßnahmen kann bei Patienten, die anlagebedingt zu erhöhter Harnsäure neigen oder auch wiederholt Nierensteine und Gelenkentzündungen hatten, dauerhaft notwendig sein. Für die meisten Betroffenen ist es aber möglich, bei konsequenter Ernährungsumstellung und Verzicht auf Alkohol die Symptomatik mittelfristig auch ohne Arzneien zu bessern oder zu heilen.
Gicht ist eine typische Wohlstandskrankheit. Sie traf schon immer Menschen, die im "Schlaraffenland" leben. Auch Übergewicht begünstigt, neben zahlreichen anderen Zivilisationserscheinungen, die Gicht. Deswegen sind eine Gewichtsnormalisierung und die damit einhergehende Verbesserung des Stoffwechsels bereits die entscheidende Basisbehandlung. Gicht befällt vorzugsweise Männer. Sie sind im Verhältnis 20:1 häufiger als Frauen davon betroffen.
Besuchen Sie uns im Internet und auf Facebook: www.naturheilverein-darmstadt.de

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