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Gewürze und ihre Wirkung als Heilmittel 08. Juni 2015
 
Gewürze und ihre Wirkung als Heilmittel
Gewürze haben sich über Jahrhunderte hinweg den Weg vom hochwirksamen Medikament zum alltäglichen Gewürz in der Küche gebahnt. In unserer heutigen Zeit steht das aromatisieren von Speisen im Vordergrund und nicht mehr die Wirkung der Gewürze als Heilmittel.
In ihrem Buch "Gewürze - Das große Kochbuch" haben Rose Marie Donhauser und Danijel Kresovic 60 Gewürzeportraits, 40 außergewöhnliche Rezepte und zahlreiche praktische Tipps zusammengestellt und vorab einen spannenden Exkurs über Gewürze und ihre Wirkung sowie die Geschichte der Gewürze als Heilmittel gemacht.
Lesen Sie hier einen interessanten Auszug daraus:
Gewürze in der Medizin
Gegen viele Krankheiten ist ein Kraut gewachsen
Das Wort Gewürz stammt vom althochdeutschen Wort "Wurz", was Wurzel oder Pflanze bedeutet. Im 5. Jahrhundert wurden sie jedoch nicht primär als geschmacksgebende Komponenten verwendet, sondern vor allem als Heilmittel eingesetzt.
Bereits in Mesopotamien waren Kümmel, Thymian sowie Lorbeer als Arzneimittel für Magenstörungen bekannt. Im 4. Jahrhundert machte sich der griechische Arzt Hippokrates mit seinem Lehrbuch für Kräuterheilkunde "Corpus Hippocraticum" einen Namen, worin er über 230 Heilpflanzen, deren Herkunft und Verwendung beschrieb. Des Weiteren sind in der "Naturalis historia" von Plinius dem Älteren (23 bis 79 n. Chr.) Gewürze und deren therapeutische Wirkung aufgelistet. Alle Gewürze haben sich über Jahrhunderte hinweg den Weg vom hochwirksamen Medikament zum alltäglichen Gewürz in der Küche gebahnt. In unserer heutigen Zeit steht das Aromatisieren von Speisen im Vordergrund und nicht mehr die gesundheitliche Wirkung der Gewürze. Eigentlich schade, denn die Natur hat uns mit ihrem Pflanzenreichtum natürliche Werkzeuge in die Hand gegeben, um kleinere Reparaturen in unserem Körper vorzunehmen, das Wohlbefinden zu steigern und manches Unwohlsein in Eigentherapie zu lindern.
Jedem sein eigenes Gewürz
In Pergamon und in Rom galt der (Gladiatoren-)Arzt und Philosoph Galen (129–199 n. Chr.) als bahnbrechend: Er ordnete den vier Temperamenten nach Aristoteles je eine Körperflüssigkeit des Menschen zu. Die "schwarze Galle" wurde dem melancholischen Menschen, der Schleim dem phlegmatischen Menschen, die "gelbe Galle" dem Choleriker und das Blut dem ständig in Bewegung bleibenden, sanguinischen Menschen zugeteilt. Ein Krankheitsbild wurde somit nach diesem Beurteilungssystem erstellt, die Ursache fand man im Ungleichgewicht dieser Säfte. Die Behandlung erfolgte mit Heilkräutern nach dem Ausgleichsprinzip trocken, feucht, heiß oder kalt.
Auch die uralte Tradition der ayurvedischen Medizin spricht den Gewürzen bei der Heilbehandlung einen weitreichenden Einfluss auf das Leben der Menschen zu. Jedem Typ Mensch (nach Ayurveda gibt es drei Funktionsprinzipien, sogenannte Doshas: Vata, Pitta, Kapha) ist ein bestimmtes Gewürz zugeordnet. Die indische Küche greift dies auf und setzt die heilsame Wirkung der Gewürze gezielt ein: Zitronensaft und Ingwer für die Seele, Zimt für die rumorende (Darm-)Schlange, Mango und Chili für die Träume, Kardamom für die Stürme im (Bauch-)Innern, Honig und Koriander für den inneren Frieden – die indischen Gewürzgenüsse wirken harmonisch für Körper, Geist und Seele.
Indischer Gewürztee
"Chai", der indische Tee und das dortige Nationalgetränk, besteht aus schwarzem Assam Tee, verschiedenen Gewürzen, etwas heißer Milch und Zucker oder Honig. Gewürzt wird mit Kardamom, Ingwer, Zimt, Nelken, Fenchel und Anis. Die Gesundheitslehre Ayurveda beschreibt die Wirkung der Pflanzen auf Körper und Seele. Chai wirkt beruhigend und nervenstärkend.

Naturheilverein Darmstadt und Umgebung 1884 e.V.

Wir laden herzlich alle Bürgerinnen und Bürger
zu einer Informationsveranstaltung in Münster
Gersprenzhalle, Heinrich-Heine-Str. 16
herzlich ein

Thema des Abends:
"Gewürze und Ihre Heilkräfte"
Referentin: Elisabeth Bliklen, Ethnologin, Ewattingen

Beginn der Veranstaltung:
Mittwoch, 17.06.2015 20:00 Uhr
Gersprenzhalle Münster, Heinrich-Heine-Str.16

Kostenbeitrag: Gäste 6,00 €, Mitglieder 3,00 €
Besuchen sie uns im Internet und Facebook unter:
www.naturheilverein-darmstadt.de

Kräuterwanderung des Naturheilvereins 16. April 2015
 
 
 
Kräuterwanderung des Naturheilvereins war voller Erfolg
Sonne, Kräuter und viel Spaß hatten die 29 Personen der 2-stündigen Kräuterwanderung am Sonntag, 12.4.2015, über den Hainrich und den Knoß in Groß-Umstadt. Eingeladen hatte der Naturheilverein Darmstadt u. Umgebung 1884 e.V.. Pflanzenheilkundlerin Natascha Jaskulla aus Mühlheim führte die Interessierten im Alter von 5 bis 70 Jahren durch Wald und Flur und stellte die reichlich wild wachsenden Kräuter vor. Die Gesundheitsberaterin vermittelte u.a. zu Knoblauchsrauke, Sauerklee, Brennnessel, Scharbockskraut, Schafgarbe, Nelkenwurz enorm viel Fachwissen aus der traditionellen Pflanzenheilkunde und gab wertvolle Tipps zum richtigen Erntezeitpunkt und zur Verwendung in der Wildkräuterküche. Die während der Wanderung gesammelten Kräuter wurden anschließend auf der Streuobstwiese von Annette Däschner gemeinsam zu Kräuterquark und Kräuterziegenfrischkäse verarbeitet und mit bunten Pellkartoffeln oder frischem Brot verzehrt. Bei Naturgenuss und anregenden Gesprächen wurde vor Ort eine Wiederholung im Herbst beschlossen, um auch die Spätsommerkräuter zu erfassen. Die dann frisch geerntete bunte Kartoffelvielfalt vom Schöllkopfhof Groß-Umstadt rundet das Geschmacks- und Naturerlebnis auch da wieder ab. Der Termin wird noch bekannt gegeben. Bis dahin bietet der Naturheilverein viele weitere und auch regelmäßige Veranstaltungen an. Am Mittwochabend, 22. April 2015, dreht sich beim Kräuterstammtisch in Dreieich-Götzenhain alles um den wertvollen Spitzwegerich. Hierzu wird um Anmeldung gebeten bei Yvonne Staubach 06103 988 7273. Weitere Informationen zum Veranstaltungsprogramm finden Sie auch unter: www.naturheilverein-darmstadt.de.

Leitgedanke 19. Januar 2015
 
Leitgedanke
Wenn jemand sucht, dann geschieht es leicht, dass sein Auge nur noch das sieht, das er sucht, dass er nichts zu finden, nicht in sich einzulassen vermag, weil er nur an das Gesuchte denkt, weil er ein Ziel hat, weil er vom Ziel besessen ist. Finden aber heißt, frei sein, offen stehen, kein Ziel haben.
Herrmann Hesse; Schriftsteller 1877 - 1962
Wie Sie die Ernährung erfolgreich umstellen
Es ist noch nicht zu spät dafür: Alles Gute zum neuen Jahr!! Und es ist auch noch nicht zu spät für gute Vorsätze ... Gewohnheiten verändert niemand gern. Doch stellt man fest, dass Ernährungsvorlieben dem Körper nicht gut tun, ist eine Umstellung des Speiseplans die beste Vorbeugung gegen Krankheiten. Sieben Naturarzt-Tipps, um den Einstieg zu erleichtern.
1. Nehmen Sie Ihre Essgewohnheiten unter die Lupe! Wir müssen uns bewusst werden, erst dann können wir die Änderung herbeiführen. Gewohnheitsesser nehmen z.B. Mahlzeiten immer zur gleichen Zeit zu sich, ohne auf das Hungergefühl zu achten. Hier hilft Variation: Fällt das Mittagessen üppig aus, genügt eine kleine Abendmahlzeit. Und wenn Sie ein "Kaugefühl" benötigen, hilft (zuckerfreier) Kaugummi.
2. Überlisten Sie Ihre Gewohnheiten! Schrittweise geht's am besten: Verringern Sie die Portionsgrößen auf dem Teller, und bevorzugen Sie kalorienarme und ballaststoffreiche Lebensmittel wie Salat und Gemüse. Streichen Sie hohe Mengen an ungünstigem Fett und Zucker nach und nach aus Ihrem Speiseplan. Der Körper benötigt ein paar Wochen, bis er sich an den Geschmack von Essen mit weniger Fett und Zucker gewöhnt hat. Lassen Sie sich Zeit.
3. Sparfüchse aufgepasst! Meist sind es Kleinigkeiten die auf lange Sicht dick machen. Verzichten Sie auf das tägliche Glas stark zuckerhaltiger Limonade, und trinken Sie stattdessen Wasser oder ungesüßten Tee.
4. Kaufen Sie bewusst ein! Was im Kühlschrank landet, wird früher oder später verspeist. Sammeln Sie also keine unnötigen Vorräte an. Gehen Sie nicht hungrig einkaufen, und notieren Sie sich vorher die benötigten Dinge auf der altbewährten Einkaufsliste.
5. Halten Sie Maß! Unser Sättigungsgefühl setzt erst nach circa 20 Minuten ein – lassen Sie sich also Zeit beim Essen und kauen Sie genüsslich. Wenn Sie satt sind und der Teller trotzdem noch voll, beenden Sie die Mahlzeit.
6. Tricksen Sie den inneren Schweinehund aus! Planen Sie die Speisen der nächsten Tage und kaufen Sie bewusst dafür ein. Legen Sie sich einen Plan B für Notfälle wie Heißhunger zurecht: Ablenkungsmanöver und kalorienarme Snacks in Reichweite.
7. Schützen Sie sich vor Rückfällen! Ist die Ernährungsumstellung geschafft, heißt es am Ball zu bleiben. Selbst hoch motivierte Menschen fallen in alte Essgewohnheiten zurück, sobald sich Schwierigkeiten auftun. Wichtig ist hier vor allem ein soziales Umfeld, das die jeweiligen Ernährungsstrategien akzeptiert. Sprechen Sie mit Verwandten und Freunden über Ihr Vorhaben. Überlegen Sie sich Strategien, wie Sie bei Essenseinladungen oder Feiern vorgehen. Zu einer erfolgreichen Ernährungsumstellung kann aber auch gehören, Ausnahmen bewusst zuzulassen.
Werden Sie Mitglied beim Naturheilverein-Darmstadt. Besuchen Sie uns: www.naturheilverein-darmstadt.de

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