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Leitgedanke 19. Januar 2015
 
Leitgedanke
Wenn jemand sucht, dann geschieht es leicht, dass sein Auge nur noch das sieht, das er sucht, dass er nichts zu finden, nicht in sich einzulassen vermag, weil er nur an das Gesuchte denkt, weil er ein Ziel hat, weil er vom Ziel besessen ist. Finden aber heißt, frei sein, offen stehen, kein Ziel haben.
Herrmann Hesse; Schriftsteller 1877 - 1962
Wie Sie die Ernährung erfolgreich umstellen
Es ist noch nicht zu spät dafür: Alles Gute zum neuen Jahr!! Und es ist auch noch nicht zu spät für gute Vorsätze ... Gewohnheiten verändert niemand gern. Doch stellt man fest, dass Ernährungsvorlieben dem Körper nicht gut tun, ist eine Umstellung des Speiseplans die beste Vorbeugung gegen Krankheiten. Sieben Naturarzt-Tipps, um den Einstieg zu erleichtern.
1. Nehmen Sie Ihre Essgewohnheiten unter die Lupe! Wir müssen uns bewusst werden, erst dann können wir die Änderung herbeiführen. Gewohnheitsesser nehmen z.B. Mahlzeiten immer zur gleichen Zeit zu sich, ohne auf das Hungergefühl zu achten. Hier hilft Variation: Fällt das Mittagessen üppig aus, genügt eine kleine Abendmahlzeit. Und wenn Sie ein "Kaugefühl" benötigen, hilft (zuckerfreier) Kaugummi.
2. Überlisten Sie Ihre Gewohnheiten! Schrittweise geht’s am besten: Verringern Sie die Portionsgrößen auf dem Teller, und bevorzugen Sie kalorienarme und ballaststoffreiche Lebensmittel wie Salat und Gemüse. Streichen Sie hohe Mengen an ungünstigem Fett und Zucker nach und nach aus Ihrem Speiseplan. Der Körper benötigt ein paar Wochen, bis er sich an den Geschmack von Essen mit weniger Fett und Zucker gewöhnt hat. Lassen Sie sich Zeit.
3. Sparfüchse aufgepasst! Meist sind es Kleinigkeiten die auf lange Sicht dick machen. Verzichten Sie auf das tägliche Glas stark zuckerhaltiger Limonade, und trinken Sie stattdessen Wasser oder ungesüßten Tee.
4. Kaufen Sie bewusst ein! Was im Kühlschrank landet, wird früher oder später verspeist. Sammeln Sie also keine unnötigen Vorräte an. Gehen Sie nicht hungrig einkaufen, und notieren Sie sich vorher die benötigten Dinge auf der altbewährten Einkaufsliste.
5. Halten Sie Maß! Unser Sättigungsgefühl setzt erst nach circa 20 Minuten ein – lassen Sie sich also Zeit beim Essen und kauen Sie genüsslich. Wenn Sie satt sind und der Teller trotzdem noch voll, beenden Sie die Mahlzeit.
6. Tricksen Sie den inneren Schweinehund aus! Planen Sie die Speisen der nächsten Tage und kaufen Sie bewusst dafür ein. Legen Sie sich einen Plan B für Notfälle wie Heißhunger zurecht: Ablenkungsmanöver und kalorienarme Snacks in Reichweite.
7. Schützen Sie sich vor Rückfällen! Ist die Ernährungsumstellung geschafft, heißt es am Ball zu bleiben. Selbst hoch motivierte Menschen fallen in alte Essgewohnheiten zurück, sobald sich Schwierigkeiten auftun. Wichtig ist hier vor allem ein soziales Umfeld, das die jeweiligen Ernährungsstrategien akzeptiert. Sprechen Sie mit Verwandten und Freunden über Ihr Vorhaben. Überlegen Sie sich Strategien, wie Sie bei Essenseinladungen oder Feiern vorgehen. Zu einer erfolgreichen Ernährungsumstellung kann aber auch gehören, Ausnahmen bewusst zuzulassen.
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Investieren Sie in das Leben! 19. Januar 2015
 
Tagesimpulse von Anselm Grün
Freude kann ganz einfach sein: die Sonne wahrnehmen, die den Tag erhellt, die frische Morgenluft spüren. Es gibt tausend Kleinigkeiten, die Leib und Seele erfreuen.

Ein Beitrag von Dr. med. Rainer Matejka zum neuen Jahr 2015
Liebe Mitglieder, liebe Leserin, lieber Leser,
was einem nicht so alles entgegenflattert in den letzten Jahren an Tipps, wie man sich für ultimative Krisensituationen wappnen kann. Finanzexperten empfehlen, Sachwerte gegen Papiergeldflut, von Immobilien über Gold bis hin zu Goldminenaktien. In Zeitungen werden Grundstück in Neu-Schottland (Kanada) als ultimative Sicherheit angeboten. Ganz große Schwarzseher raten zum Kauf von Wald, Äckern oder Fischteichen. Reinhold Messner erwarb schon vor langem einen Bauernhof – um in einer möglichen Globalen Krise "völlig autark" zu sein. Ganz so schwarz würde ich nun nicht sehen. Ich bin in gewisser Weise "begeistert", wie die Notenbanken immer wieder hinbekommen, den Casinobetrieb an den Finanzmärkten ebenso am Laufen zu halten wie die Schuldenmacherei allerorten. Dass allerdings irgendwann einmal eine "Reset-Taste" gedrückt werden muss und ein Neuanfang unumgänglich wird, lässt sich erahnen, und das glauben auch viele Wirtschafts- und Finanzexperten.
Da fragt man sich, gibt es denn kein "Investment", das zeitlos ist, praktisch kein Geld kostet und in allen Situationen nutzbringend ist? Gibt es – nämlich klassische Naturheilkunde.
Es geht um das Erwerben von Grundwissen und Fähigkeiten zur gesunden Lebensführung, vor allem in Anlehnung an die überwiegend zeitlose Konzepte von Prießnitz, Kneipp oder Bilz.
Wer nicht beim kleinsten Wehwehchen gleich zum Arzt laufen und dort unter Umständen lange Wartezeiten in Kauf nehmen will, um sich anschließend über nicht erstattungsfähige Arzneien zu ärgern, sollte versuchen, sich bei einfachen Problemen erst einmal selbst zu helfen. Naturheilkunde stellt sich nach Karl Pirlet, die Lehre von der "Heilhaltekraft" in uns Menschen dar. Naturheilverfahren sind die richtigen Methoden, um dies zu erreichen bzw. diese Kraft zu unterstützen.
Immer wieder im Mittelpunkt dabei: Bewegung, möglichst in der Natur, gesunde Ernährung, eine gewisse Abhärtung, Heilpflanzen und eine Rhythmik der Lebensführung.
Im akuten Fall kommt dann die gezielte Maßnahme hinzu: der Wickel, das Bad, der Einlauf, ferner die Reflexzonenbehandlung, die Gymnastik oder das (Kurz-) Fasten – überhaupt das Weglassen von Dingen, die uns Schaden.
Zugegeben, diese Vokabeln klingen nicht nach dem Jargon modernen Marketings, es sind zeitlose Begriffe und Methoden, die aber auch ohne Strom, Adapter und Laptop funktionieren.
Das Wiedererlernen einfacher Hausmittel stünde gerade dem getriebenen, modernen Menschen gut an und würde uns ein Stück weit "autark" machen: sei es bei einer Erkältung, einer Prellung, Übelkeit, Verspannungen im Rücken oder der ursächlichen Behandlung von Zivilisationskrankheiten wie Arthrose, Übergesicht, Gicht.
Allerdingst kann nicht humorlose Askese das Ziel sein. Es gehört auch Lebensfreunde dazu. Deshalb fehlt noch etwas, um das Ganze nicht zu hausbacken oder wie ein simples "zurück zur Natur" erscheinen zu lassen. Ein emotionales Element sollte hinzukommen:
die Beschäftigung von Dingen die über den Tag hinaus Bedeutung haben. Dinge tun, die einen positiven Platz in unserem Langzeitgedächtnis haben – Beschäftigung mit Sinnfindung und Tiefe.
Der Chefredakteur einer großen Finanzzeitschrift brachte es letztes Jahr im Angesicht eines persönlichen Schicksalsschlages auf den Punkt – die beste Anlageempfehlung lautet:" Investieren Sie in das Leben". In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein glückliches Jahr 2015
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Resilienz: Kraft durch Krise (?) 18. Januar 2015
 
Wir sollten darauf achten, etwas wirklich Gutes für Leib und Seele zu tun. Was dient meiner Erholung tatsächlich? Wodurch gewinne ich neue Kraft? Tagesimpulse von Anselm Grün
Resilienz: Kraft durch Krise (?)
Wer wäre nicht gern manchmal ein Stehaufmännchen? Mit "Resilienz" bezeichnen Wissenschaftler, Mediziner und Psychologen die seelische Widerstands­fähigkeit eines Menschen, seine Kapazität, Krisen zu überstehen und sogar daran zu wachsen. Der Begriff hat in den vergangenen Jahren Karriere gemacht. Die Naturarzt-Redaktion befragte Prof. Dr. rer. pol. Jutta Heller (Hoch­schule für angewandtes Management Erding), was es damit auf sich hat.Naturarzt: Welche Faktoren in der Kindheit fördern Resilienz?
Prof. Heller: Emmy Werner, eine Entwicklungspsychologin aus den USA, fand in einer Langzeitstudie heraus, dass folgende Voraussetzungen in der Kindheit die Resilienzentwicklung begünstigen: Erstens, eine enge emotionale Beziehung zu mindestens einem Familienmitglied, wodurch das Gefühl von Zuverlässigkeit und Sicherheit aufgebaut werden kann. Zweitens, das Erleben von Akzeptanz und Respekt aufgrund eigenen freundlichen und offenen Verhaltens sowie des Anpackens und Lösens von Problemen. Und drittens, ein unterstützendes Umfeld in der weiteren Familie, der Schule oder auch in der Nachbarschaft.
Welche Faktoren sind beim Lernprozess als Erwachsener die maßgeblichen und wie können wir sie – bei uns selbst – fördern?
Akzeptanz, Optimismus, Selbstwirksamkeit (von seinen Kompetenzen überzeugt sein und Einfluss nehmen), Eigenverantwortung, Netzwerkorientierung (Kontakte pflegen, sich Unterstützung holen) sowie Lösungs- und Zukunftsorientierung.
Stichworte wie Optimismus, Lösungsorientierung oder auch Netzwerkorientierung klingen nach langfristiger "Arbeit an mir selbst". Wenn ich ein Pessimist bin, scheue ich davor zurück ...
Auch mit kleinen Resilienzübungen für zwischendurch können wir etwas für uns tun. Am einfachsten geht das mit Lachen, was Glückshormone produziert. Und wenn Sie mal nichts zu lachen haben, dann beißen Sie auf einen Bleistift. Der Effekt ist der Gleiche, da die gleichen Muskelgruppen und damit die Hormone angesteuert werden. Auch Power-Posing ist eine hervorragende Übung, um den inneren Hormon-Cocktail zu aktivieren: Durch bewusste Körperhaltung "so tun als ob".
Resilienz heißt: Ich stehe (wieder) auf und gehe meinen Weg. Aber sicher nicht sofort, wenn ein Schicksalsschlag mich umgehauen hat. Was hilft mir in der ersten Phase?
Am Anfang ist es wichtig, sich zu stabilisieren und sich bewusst zu machen, was "heil" geblieben ist. Einen großen Teil zur Stabilisierung trägt ein strukturierter Tagesablauf bei – und man sollte ganz kleine Schritte wählen. Kleine positive Dinge bewusst wahrnehmen, zum Beispiel die Tasse heißer Kaffee, der Sonnenschein, das Vogelzwitschern, ein heißes Bad – das hilft. Wenn man in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht hat, an einer Krise gereift zu sein, kann dieses Wissen optimistisch stimmen, dass das auch wieder in der aktuellen Situation der Fall sein wird.
Es handelt sich um (teils gekürzte) Auszüge. Lesen Sie das ganze Interview in Naturarzt 12/2014.
Besuchen Sie uns im Internet: www.naturheilverein-darmstadt.de

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