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Na! -türlich informiert... 15. Februar 2009
 
Leitgedanken: Ein fröhliches Herz ist die beste Arznei Sprüche 17/22 (Bibel)
„Bewegung“ ist ein Therapie-Bestandteil der klassischen Naturheilkunde und steht im Zusammen wirken mit vollwertiger Ernährung, Wasseranwendungen, Pflanzenheilkunde und innerer Ordnung Kneipp, Prießnitz.

Bewegung ist zuerst aktive Prävention, sie wird aber auch zur Heilung, Linderung oder in der Rehabilation (Wiederherstellung) als differenzierte Therapie genutzt. Bewegungstherapie steigert das physische Leistungsvermögen, wirkt günstig auf Organfunktion und fördert unser psychisches Wohlbefinden bei Beachtung des biologischen Grundgesetzes:

Schwache Reize regen die Lebenstätigkeit an, mittlere fördern sie, starke hemmen sie und überstarke heben sie auf!

Bewegung ist eine ideale Möglichkeit, gesund alt zu werden; wir altern nicht chronologisch, sondern biologisch.

Schauen Sie deshalb auf unserer Website in der Kategorie ‚Veranstaltungen’ nach. Dort können Sie die Termine aktueller Wanderungen einsehen.

Bleiben Sie im Geiste jung! 30. Dezember 2008
 
Na!-türlich informiert........

„Körper, Geist und Seele im Einklang - Bewegung ist Leben“

Leitgedanken: Zwei Dinge verleihen der Seele am meisten Kraft: Vertrauen auf die Wahrheit und Vertrauen auf sich selbst. Seneca

Bewusstsein

Bleiben Sie im Geiste jung!

Im Gegensatz zu anderen Kulturen neigt unsere Gesellschaft dazu, das Alter zu negieren. Bereits junge Menschen haben Angst davor, alt zu werden. Doch jeder muss sich irgendwann mit der Vergänglichkeit von Jugend und Schönheit auseinandersetzen.

Und eines ist sicher: All die vielen Jungen werden in absehbarer Zeit „all die vielen Alten“ sein – ob sie wollen oder nicht.

Im Grunde genommen ist es doch folgendermaßen: Man leidet gar nicht so sehr unter dem Älterwerden an sich, sondern eher darunter, dass die Anderen uns für alt halten und entsprechend abstempeln. Aus diesem Blickwinkel betrachtet scheint das Grundproblem eher ein gesellschaftliches

Als ein persönliches zu sein.

Unser Lebensstil beeinflusst die spätere Lebensqualität.

Alter ist keineswegs ein krankhafter Zustand, sondern eine biologische Gesetzmäßigkeit, der jedes Leben unterworfen ist. Schon um das dreißigste Lebensjahr beginnt der Körper zu altern, auch wenn wir das noch nicht bewusst wahrnehmen. Genetische Veranlagung, Lebensbelastungen und Lebensstil bestimmen weitgehend, wie schnell und in welchem Umfang sich unser Äußeres verändert. Zwar lässt sich der Faktor „Veranlagung“ nicht beeinflussen, jedoch haben wir die Möglichkeiten, unsere Lebensqualität im Alter mitzubestimmen.

Im Kaukasus, wo die Menschen noch einfach und naturgemäß leben, sind Hundertjährige keine Seltenheit.

Sie wohnen in der Mehrzahl in Höhenlagen bis 1500 Metern, trinken keinen Alkohol und rauchen nicht. Sie achten auf genügend Schlaf – acht bis zehn Stunden – und halten sich viel im Freien auf. Wer in Gesundheit alt werden will, muss also auch entsprechend leben. Bewusste Ernährung, ausreichend Entspannung und genug Schlaf, viel Bewegung in der frischen Luft und auf den Gesundheitszustand zugeschnittene sportliche Betätigung verhindern, dass wir vorschnell gebrechlich werden.

Jungsein kann man in jedem Lebensalter.

Ebenso wie der Körper muss auch der Geist beweglich gehalten werden: geistige Präsents, Begegnungen mit jungen Menschen, ein Ziel, Aufgeschlossenheit für Neues – all das sind Mittel, trotz Falten jung zu bleiben. Mit solchen Menschen ist man gerne zusammen, sie machen Mut, weil sie sich dem furchteinflößenden Klischee des Alters entgegenstellen. Ewige Jugend gibt es nicht – dieses Naturgesetzt muss wohl oder übel akzeptiert werden. Ermutigend ist aber die Tatsache, dass sich das Jungsein nicht ausschließlich auf einen bestimmten Zeitabschnitt unseres Lebens beschränkt, Jungsein betrifft die geistige Einstellung, die keineswegs mit dem Alter kollidieren muss.

Zwar zeichnen die Lebensjahre den Körper, doch das heißt nicht, dass auch unsere Seele zwangsläufig diesem Alterungsprozess unterworden ist. Man sagt, dass die Seele die Zeiten überdaure – tröstliche Botschaft vieler Religionen. Alt wird unsere Seele erst durch Sorge, Trübsinn, Angst und Resignation. Hoffnungslosigkeit drückt uns langsam, aber sicher zu Boden, und wer die Augen nach unten richtet, sieht nicht mehr das Funkeln der Sterne am Himmel.

Sich Ziele zu setzen ist ungemein wichtig, sie sind ein Motor, der uns vorantreibt. Wer sich keiner Herausforderung mehr stellt, beraubt sich einer ganz wichtigen Facette des Daseins. Manch einer fand erst im Alter zu seiner wahren Lebensbestimmung. Doch es müssen nicht immer große, gewaltige Dinge sein, die wir erreichen möchten. Oft ist der Sieg über Trägheit weit höher zu bewerten als irgendeine herausragende Leistung.

Mit einem beweglichen Geist fällt das Leben Leichter

Den Geist beweglich zu halten ist ein lohnenswertes Ziel, das wir niemals aus den Augen verlieren sollten. Ein beweglicher Geist hilft, den wechselhaften Ereignissen des Lebens zu trotzen oder sie leichter zu ertragen. Er hilft, nicht in Unglück und Trauer zu erstarren, denn der Blick ist weit und verharrt nicht in kleinmütigem Denken. Ein „weiter Blick“ geht über die eigene kleine Welt hinaus, und wir begreifen, dass wir unser eigenes Geschick nicht gar so wichtig nehmen müssen.
So ist Jungsein im Alter nicht nur eine geistige Entwicklung, sondern auch ein Willensakt, ein großes Stück Selbstbeherrschung, Selbstbezwingung und ein ständiges an sich arbeiten. Nicht umsonst sagt der Volksmund: „Wer rastet der rostet“. Das gilt nicht nur für unsere Knochen, Muskeln und Sehnen – auch die geistige Struktur muss beweglich bleiben. Der Sieg über die Bequemlichkeit, über Last und Bürde des Alltags gibt Stärke und Zuversicht, zumindest in diesem Bereich Herr seines Schicksals und ihm nicht auf Gedeih und Verderb ausgeliefert zu sein.

Die Macht der Gefühle 30. Dezember 2008
 
Na!-türlich informiert........

„Körper, Geist und Seele im Einklang“

Leitgedanken: Traurig ist es, wenn in einem Leib die Seele eher ermüdet, als der Leib ermüdet ist. Marc Aurel

Die Macht der Gefühle:

Trauer. „Ich habe einmal Auschwitz besichtigt. Da hat mich tiefste Traurigkeit empfangen“ Frank Osterlow

Beschrieben von Literaten, besungen von Operndiven:
Kein Gefühl ist tiefer als die Trauer.

„ Sie hat ihre eigene Schönheit, aber man darf ihr in keinen Widerstand entgegenbringen“.

Sagt ein Psychologe.

Wenn ein nahestehender Mensch stirbt, nimmt sie mit Macht von uns besitz. Ihre Funktion: „Sie hilft, uns schrittweise von dem zu lösen, was für immer verloren ist“, und das tut erst mal höllisch weh. Jetzt ist es wichtig, die Trauer auszudrücken, damit der Verarbeitungsprozeß einsetzen kann.
Dazu gehört auch, den Schmerz zu leben, zu weinen und zu wehklagen. „Am Boden der Trauer findet sich etwas sehr positives: die Gedankenstille, die ein unendliche Weite hat.“ Wer sich der Trauer widersetzt und so in ihr gefangen bleibt, läuft Gefahr, dass sie sich zu einer Depression auswächst.

Neid: „Neid ist ein Gefühl, das eher materiell Orientierte erleben.“

Er fräst sich leise in die Seele. Und wie Neid eher ein bisschen peinlich ist, drücken wir das Gefühl schnell weg. Neidisch? Hab ich doch gar nicht nötig! Stimmt sogar. Denn das Selbstwertgefühl spielt eine wichtige Rolle.
Selbstbewusste Menschen sind weniger anfällig für Neid, weil sie ihren Wert kennen. Anderseits kann Neid Menschen weiterbringen. Wenn er sich zeigt, kann er einen Ansporn sein, sich anzustrengen und so über sich hinauswachsen. Oft ist der Miesepeter unserer Gefühlspalette deshalb eine Chance, verborgene Seiten in zu entdecken. Ungesund wird Neid erst dann, wenn er zu Missgunst wird, wenn wir anderen ihr Glück nicht gönnen.

Nachschau zum Vortrag: 12. November 2008

Pof. Matthias Hartmann referierte unter dem Thema „Glaube und Heilung“ am Mittwoch den 12.11..2008 um 20:00 Uhr im Storchenschulhaus in Münster, Frankfurter Str. 3; Vortragsraum.
Gekonnt zog er wieder seine Zuhörer im gut besetzten Vortagsraum in Bann.

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