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Lebenselixier Wasser 14. September 2008
 
"Körper, Geist und Seele im Einklang"

Gesundheit selbst in die Hand nehmen

Tag der Naturheilkunde – Lernen wie die Natur heilt -

Bundesweiter Aktionstag-Wasser unser Leben am 11. Oktober 08

Unbeschwert genießen

Lebenselixier Wasser

Trinkwasser ist das wichtigste und meiskontrollierte Lebensmittel überhaupt – bis hin zum Wasserzähler. Was in den Hausleitungen passiert, ist Privatsache. Doch man kann einiges dafür tun, dass die Qualität erhalten bleibt.

Keiner hört gern, er habe eine lange Leitung. Trotzdem trifft es auf fast jeden zu. Bei wem liegt schließlich das Wasserversorgungs-unternehmen direkt nebenan?

Unser Trinkwasser ist das am häufigsten kontrollierte Lebensmittel überhaupt.
Die Wasserversorgungsunternehmen in Deutschland sorgen dafür, dass die hohen Qualitätsanforderungen der Trinkwasserversorgung aus dem Jahr 2001 strikt eingehalten werden. Allerdings reicht der Arm des Gesetzes nur bis zum Wasserzähler. Danach ist (laut novellierter TrinkwV 2003) jeder seines eigenen Wassers Hüter. Eine verantwortungsvolle Aufgabe, denn die letzten Mieter vom Zähler zum Hahn können ausschlaggebend für den Geschmack und die Reinheit des Wassers sein. Eine erste Schutzmaßnahme ist der Einbau eines Feinfilters direkt hinter dem Wasserzähler. Kleinste Partikel die aus dem zentralen Versorgungsnetz angeschwemmt werden, haben so gar nicht erst die Chance, Ihr Trinkwasser zu verschmutzen. Es gibt Rückspülbare Feinfilter, die alle zwei Monate gespült werden sollten, und nicht rückspülbare Modelle, bei denen nach sechs Monaten der Filtereinsatz ausgewechselt werden muss.

Für Qualitätseinbußen des Trinkwassers innerhalb der Hausinstallation gibt es zwei Hauptursachen:

Das so genannte Stagnationswasser (Wasser, das länger als vier Stunden in der Leitung oder den Armaturen gestanden hat) und falsches Material der Wasserleitungen. Stagnationswasser kann unter Umständen die Inhaltstoffe des Materials der Leitungsrohre und metallische Korrosionsprodukte aufnehmen. Daher sollte es grundsätzlich nicht zur Zubereitung von Speisen und Getränken und auf keinen Fall zum Anrühren von Säuglingsnahrung benutzt werden. Es empfiehlt sich generell, Wasser vor dem Genuss eine Weile laufen zu lassen. Und zwar so lange, bis es merklich kühler und damit frischer wird als das zunächst abfließende Stagnationswasser.

"Das Prinzip aller Dinge ist Wasser, denn Wasser ist alles und ins Wasser kehrt alles zurück"
Thales von Milet (624-546 v.Chr)

Leitgedanken: Willst du einen Augenblick glücklich sein, räche dich. Willst du ein Leben lang glücklich sein, schenke Vergebung. Lacordaire

Sprudelnde Quellen beleben Körper und Geist 14. September 2008
 
Körper, Geist und Seele im Einklang- „Gesundheit selbst in die Hand nehmen“

Hydrotherapie: Die Heilkraft des Wassers. Kalt oder heiß, Wickel oder Guss – rund 120 Formen von Wasseranwendungen unterstützen den Organismus bei der Genesung.

Leitgedanken:

Man ist am ehesten in Gefahr überfahren zu werden, wenn man gerade einem Wagen ausgewichen ist.
Friedrich Wilhelm Nietzsche

Sprudelnde Quellen beleben Körper und Geist

Sabine Wilke schwört bei Schmerzen auf die heiße Rolle –ein fest zusammengerolltes Handtuch, in das langsam heißes Wasser fließt und das dann sanft über die betroffene Körperpartie gerollt wird. „Bei Schmerzpatienten“, erklärt die leitende Physiotherapeutin an der Klinik und Poliklinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation der Universität München, „hat sich die feuchte Hitze vielfach bewährt.“

Andere mögen es lieber eisgekühlt, dampfend oder mit großem Druck. „Wasser beeinflusst den Körper in allen Temperaturen und Aggregatzuständen“, erklärt Wilke. „Je nach Behandlungsziel muss ich nur die richtige Anwendungsform wählen.“

Keine leichte Aufgabe – immerhin gibt es rund 120 Wasseranwendungen: Teil-, Voll- und Wechselbäder, Güsse, Wickel und Abreibungen, Dampf- und Bewegungsbäder. Das alles von eiskalt bis beinahe kochend heiß und für die verschiedensten Körperregionen. „Mit dem Wasser werden Naturreize wie Wärme, Kälte und Druck übertragen, die den Körper zur Selbstregulation anregen“, erklärt Dr. Heinz Leuchtgens, Präsident des Kneippärztebundes.

Wassertreten: Belebt den Kreislauf

Seit sich Sebastian Kneipp Mitte des 19. Jahrhunderts mit regelmäßigen Bädern im eiskalten Fluss von einer schweren Lungentuberkulose kurierte, ist die Hydrotherapie untrennbar mit dem Namen des Allgäuer Geistlichen verbunden.
Auf ihn geht ein Großteil der heute gebräuchlichen Wasseranwendungen zurück, mit denen Physiotherapeuten und Ärzte in Reha- und Kurkliniken gute Erfolge erzielen.
Schmerz- und Rheumapatienten profitieren ebenso wie Menschen mit Kreislaufproblemen, Venenleiden, psychovegetativen Beschwerden und geschwächtem Immunsystem. Die Leute fragen oft, wie ein und dieselbe Methode bei niedrigem und erhöhtem Blutdruck helfen kann“, sagt Leuchtgens. „Wasseranwendungen trainieren die Fähigkeit des Körpers, den Blutdruck selbst wieder richtig einzustellen.“ Kaltreize bewirken, dass sich die Blutgefäße zusammenziehen. Bei der Anwendung warmen Wassers erweitern sich die Hautgefäße, und die Muskulatur wird stärker durchblutet. Der Wechsel zwischen warm und kalt aktiviert die Gefäßmuskulatur, sodass sich die Arterien besser öffnen und schließen.

Kennen Sie einen Gesundheitstipp? Schreiben Sie uns, Vielleicht kann er vielen Menschen nützlich sein und helfen: info@naturheilverein-darmstadt.de

Johanniskraut vertreibt die schlechte Stimmung 14. September 2008
 
Na!-türlich informiert...

Körper, Geist und Seele im Einklang. „Gesundheit selbst in die Hand nehmen“

Leitgedanken; Bequemer als ein neuer ist ein alter Rock zu tragen. William Shakespeare

Johanniskraut vertreibt die schlechte Stimmung
Johanniskraut hat den Beweis seiner Wirksamkeit bei leichten bis mittelschweren Depressionen durch viele Studien längst erbracht.
Dennoch wird diese Heilpflanze von der Schulmedizin oft ignoriert – oder es wird sogar vor ihrer Anwendung gewarnt. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um moderne Antidepressiva gilt es, das Potenzial von Johanniskraut zu würdigen.

Schon Paracelsus (1493-1541) beschrieb die antidepressive Wirkung des Johanniskrauts (Hypericum perfoliatum). Doch es dauerte lange, bis ihr herausragender Stellenwert in der Behandlung depressiver Zustände erkannt wurde. Und noch heute wird die Pflanze von Teilen der Schulmedizin regelrecht angefeindet.

Die Wirksamkeit von Johanniskrautextrakt konnte jedoch in 40 klinischen Studien nach wissenschaftlich anerkanntem Standard nachgewiesen werden – bei guter Verträglichkeit und geringerem Nebenwirkungspotenzial als synthetische Antidepressiva!

Dies betont Prof. Dr. med. Volker Schulz (Berlin), Präsident der Gesellschaft für Phytotherapie, die Forschung mit pflanzlichen Arzneimitteln fördert, im Interview mit der Zeitschrift „Naturarzt“.

Praxisstudien konnten zeigen, dass Johanniskraut nicht nur die psychischen, sondern auch körperliche Begleitsymptome wie chronische Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Magen- oder Herzbeschwerden, deutlich reduziert.

Neben depressiven Verstimmungen lassen sich auch bei Ängsten, nervöser Unruhe, Erschöpfung, Schlafstörungen, Wetterfühligkeit, Wechseljahrebeschwerden, Migräne und Reizblase Erfolge erzielen.

Bei einer diagnostizierten Depression nimmt man 900 mg Gesamtextrakt pro Tag, bei leichteren depressiven Verstimmungen 300 bis 600 mg über drei bis sechs Monate ein. Die Wirkung tritt allerdings erst nach zwei bis sechs Wochen ein. Schwere Depressionen, Angstzustände und Psychosen müssen meist mit synthetischen Mitteln behandelt werden.

Unter den Nebenwirkungen wird immer wieder auf eine erhöhte Lichtempfindlichkeit (Photosensibilisierung) hingewiesen.

Zwar ist diese theoretisch möglich, aber – selbst bei 900 mg täglich – äußerst selten. Allerdings können bei gleichzeitiger Anwendung von blutgerinnungshemmenden Mitteln, bestimmten Antibiotika, Digoxin (Digitalispräparate für das Herz) und Theophyllin (Mittel gegen Bronchialasthma) Wechselwirkungen auftreten.
Daher sollte die Johanniskraut-Anwendung idealer Weise vom Arzt veranlasst werden.
Hypericum-Präparate sind preiswerter als synthetische Antidepressiva und sie werden – sofern vom Arzt verschrieben – von den Krankenkassen erstattet.

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