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Loslassen lernen und wach werden 14. September 2008
 
„Körper, Geist und Seele im Einklang“

Gesundheit selbst in die Hand nehmen.

Leitgedanken:

Es gibt nur ein Weg zum Glück: aufhören mit der Sorge um Dinge, die jenseits der Grenzen unseres Einflussvermögens liegen. Epiktet

Loslassen lernen und wach werden:

Chronische Müdigkeit ist ein weit verbreitetes Phänomen. Viele Betroffenen fragen sich verwundert, was denn mit ihnen los ist: „Ich bin doch gesund. Mir ginge es gut, wenn ich nur nicht ständig so müde wäre.“ Bei näherem Hinsehen stimmt das aber in vielen Fällen nicht ganz.

Andauernde Müdigkeit kann eine Begleiterscheinung chronischer Krankheiten sein.

Darum soll er hier nicht gehen. Auch nicht um jene Müdigkeit, die völlig naturgemäß auftritt, wenn sich der Betroffene kontinuierlich überarbeitet. Gestattet sei lediglich der Hinweis, dass Überarbeitung nicht immer so schicksalhaft und unabwendbar ist, wie es Betroffene erleben. Oder kurz gesagt: “Wer schuftet wie ein Pferd, fleißig ist wie eine Biene und abends müde wie ein Hund, sollte sich fragen, ob er nicht ein Kamel ist und zum Tierarzt gehen soll.“

Aber es gibt noch eine Reihe anderer Ursachen.

Überprüfen wir zunächst jene Faktoren, bei denen man sich schnell einig wird, dass sie schädlich sind. Ob der Patient sie auch abstellt, ist eine Andere Sache.

> Alkohol- und Genussmittelmissbrauch: Nikotin und auch zuviel Kaffee haben als Erstwirkung etwas Mobilisierendes, als Zweitwirkung jedoch Müdigkeit.

> Drogen und Medikamente: Schlaf- und Beruhigungsmittel bringen manchmal Schlaf, aber selten Erholung.

> Ständig schlechte Luft: Der Mensch braucht frische Luft, um frisch und fit zu sein. Autoabgase und Feinstäube in den Großstätten ermüden nach längerer Zeit. Beim Passiv rauchen hat man es endlich erkannt.

> Lärm lähmt! Ständiger Autolärm, vor allem an sogenannten Ausfallstraßen, aber auch Fluglärm und andere Lärmquellen machen Müde und Krank.

> Zu wenig Schlaf – oft durch zuviel Fernsehen!

> Zu wenig körperliche Aktivitäten: Gartenarbeit, Sport, Bewegung haben das potential, unsere Nervensystem, das die Lebensvorgänge und Rhythmen steuert, zu „ermüden!."

Die Ernährung ist ein besonders wichtiger Faktor:

Ungesunde Ernährung, also z. B. Leben von Fast food und Fertigprodukten der Lebensmittelindustrie, überlastet den Stoffwechsel und macht langfristig müde. Dagegen beruht jene Müdigkeit, die sich schon bald nach dem Essen einstellt, oft auch zu viel und zu schnellem Essen – oder darauf, dass wir zu viel schwerverdauliche Kost verzehrt haben. Natürlich können wir uns nicht nur von Knäckebrot, Obst und Kräutertee ernähren. Aber wir sollten doch unser Gespür dafür bewahren, welche Nahrungsmittel uns besonders ermüden: Süßigkeiten, fettes Fleisch, in Fett erhitzte Teigwaren, kalte Getränke, Eis, Mayonnaise, Sahne, Pudding......

Wie viele dieser Punkte können Sie als für Sie nicht zutreffend „abhaken“? Der Mensch kann mit Belastungen umgehen, es dürfen nur nicht zu viele und zu schwerwiegende sein. Verarbeiten wir das Schicksal oder fixieren wir uns darauf?

Kommen wir also zu den oft schwerwiegendsten Belastungen: den seelischen. Ein Todesfall, eine Trennung, ein Unglück lässt sich nicht ändern, aber – und das ist der entscheidende Punkt: Verarbeiten wir das Ereignis oder bleiben wir stehen, fixieren wir uns? Wie viele Menschen haben sich von einer seelischen Katastrophe oder einem Trauma nicht mehr loslösen können! Immer wieder erzählen sie diese Geschichten, meist mit dem Hintergrund der schuld anderer Menschen.

Es sind erwachsene und sogar alte Menschen, die das Leid und Unrecht, das sie in der Kindheit erfuhren, immer noch nicht überwinden können und ihres Lebens nicht mehr froh werden. Doch es gibt auch unzählige Menschen, die ganz Ähnliches erlebt haben und sich damit abfinden konnten im Bewusstsein, dass es nicht mehr zu ändern ist!

Verhaftet bleiben im seelischen Leid ist eine große Belastung und nach den Erfahrungen die häufigste Ursache der chronischen Müdigkeit bis hin zur emotionalen Lähmung. Am ausgeprägtesten kennen wir dies von depressiven Menschen, denen alle Lebenskraft abhanden gekommen ist und die nur noch im Bett liegen möchten. Psychologische Hilfe kann eine Wende bringen – man muss es versuchen! „Ein Heilmittel für allen Kummer ist das Gespräch“, lautet ein Sprichwort; vielleicht sollten wir hinzufügen: „... es darf sich nur nicht immer im Kreise drehen.“

Durch autogenes Training, Entspannungs- und Atemübungen, Meditation und Gebet ist Selbsthilfe möglich, sofern der Betroffene bereit ist oder das Glück hat, aus der Opferrolle herauszutreten, das Unabänderliche loszulassen und sich auf das zu konzentrieren, für das es sich lohnt, wach zu sein. In diesem Sinne: Viel Glück!

Tipp des Monats:

Ginkgo – Tropfen fürs Gehirn selbst herstellen

Der Ginkgo ist der Dinosaurier unter den Bäumen. Im 18. Jahrhundert fand er seinen Weg aus japanischen Tempelgärten nach Europa. Seit der positiven Wirkung von Ginkgo-Blättern auf das Kreislaufsystem, vor allem auf die besseren Blutversorgung des Gehirns belegt ist, sind Ginkgo-Präparate sehr gefragt. Ganz einfach können sie auch Ihr eigenes Elixier herstelle.

So wird`s gemacht:

Füllen Sie im Sommer zerkleinerte, grüne Ginkgo-Blätter in eine weithalsige Flasche, gießen Sie dann klaren Schnaps darüber und stellen sie den Ansatz mindestens sechs Wochen lang in die Sonne. Täglich schütteln, so entfalten sich die Wirkstoffe besser.

Nehmen sie davon täglich 25 Tropfen. Das entspannt die Blutgefäße, regt den Kreislauf an, unterstützt Gedächtnis und Denkvermögen.

Eva Aschenbrenner

Kennen auch Sie einen Gesundheits-Tipp? Schreiben Sie uns. Vielleicht kann er vielen Menschen nützlich sein und helfen. Info@naturheilverein-darmstadt.de

Tipp des Monats 14. September 2008
 
„Körper, Geist und Seele im Einklang“

Gesundheit selbst in die Hand nehmen

Familie ist dort, wo man – wenn man etwas ausgefressen hat – nicht hinausgeworfen wird.

Tipp des Monats

Schüßler – Kombination stabilisiert Körper und Seele

Bei seelischer Ausgeglichenheit lockern sich Muskulatur und Atmung. Entspannte Muskeln tun nicht weh. Eine Kombination zweier Schüßler-Salze hat sich bewährt, ein vegatives Gleichgewicht herzustellen. Die Wirkung erfolgt oft schon in der ersten Woche.

Kurdauer: acht Wochen.

Nr. 5 – Kalium phosphoricum D6 hilft bei nervöser Unruhe, Schlaflosigkeit, Angst, Erschöpfung sowie geistiger Überanstrengung. Optimale Einnahmezeit: 12 bis 15 Uhr.

Nr. 7 – Magnesium phosphoricum D6 hilft gegen Muskelzuckungen (auch am Augenlied), Wadenkrämpfe, innere Verkrampfungen, Nervenschmerzen Kopfschmerzen und Migräne. Optimale Einnehmezeit: Nach 18 Uhr.

Dosierung: Täglich je fünf Tabletten in einem halben Glas Wasser einnehmen. Nach drei Wochen auf drei Tabletten reduzieren. Kur bei bedarf wiederholen. Marianne Porche-Rohrer

Wasser als Heilmittel - Knieguß 14. September 2008
 
-Schon ein ganz kleines Lied kann viel dunkel erhellen-

Aktionsthema zum Tag der Naturheilkunde am 1. Oktober 2008

„WASSER – unser Leben – sich kundig machen wie Natur heilt“.

In loser Folge werden wir zu Themen wie Güsse, Bäder, Packungen, Wickel berichten.

Die physikalische Therapie, die Krankheiten mit „natürlichen“ Mitteln, wie Wasser, Wärme, Licht, Luft, Massage und Heilgymnastik behandelt, hat in den letzten Jahrzehnten eine stürmische Aufwärtsentwicklung durchgemacht. Durch Ihre Methoden wird der Versuch unternommen, die Natur direkt in den Heilungsprozess mit einzubeziehen. Natürliche Heilmethoden helfen einer zunehmenden Zahl von Menschen, gesund zu bleiben, und ermöglichen chronische Erkrankten und Behinderten ein erträgliches Leben. Wir wollen Ihnen mit diesen Beiträgen einen Weg weiser und zugleich Gebrauchsanleitung für den Umgang mit den Heilmitteln der Natur sein. Ausführlich werden verschiedene Methoden vorgestellt. Besonders das Wasser besitzt eine Fülle von therapeutischen Eigenschaften.

Wasser als Heilmittel – Der Knieguß

Sie benötigen eine Badewanne oder eine Duschwanne, die mit einer Rutschfesten Badematte ausgelegt sein muß. Ein Kneipschlauch wäre sinnvoll, aber ein normaler Duschschlauch geht zur Not auch. Den Brausekopf abschrauben. Denken Sie an Handgriffe im Badezimmer und im Bereich der Badewanne.

Heilanzeigen.

Trotz der recht kleinen Fläche, die gegossen wird, gehört der Knieguß zu den anfänglich als unangenehm empfundenen Maßnahmen. Die Kälte wird am Knie intensiver und einschneidender bemerkt, als dies bei den „großen“ Güssen der Fall ist. Der Knieguß eignet sich zu Training der Blutgefäße und zur Abhärtung bei häufig kalten Füßen, die meist eine verstärkte Infektanfälligkeit des Körpers verursachen. Sehr gut geeignet ist der kalte Knieguß bei Personen, die an venösen Durchblutungsstörungen leiden. Äußere Krankheiten können Krampfadern sein, aber auch schon kleine Besenreiser an den Waden können einen ersten Hinweis darstellen. Vorsicht geboten ist allerdings bei schweren arteriellen Durchblutungsstörungen. Dann bitte immer erst eine Rücksprache mit Ihrem Arzt nehmen.

Weitere Heilanzeigen des kalten Gusses:

Hämorrhoiden

Blutandrang zum Kopf (=Blutverteilungsstörungen)

Migräne

Hypotonie (niedriger Blutdruck)

Schmerzen am Fuß, Probleme mit dem Fußgewölbe

Allgemeine Fußschwäche

schwere und müde Beine

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