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Die Heilkraft des Wassers: Die Vielfalt der Wasseranwendungen 14. September 2008
 
Körper, Geist und Seele im Einklang. „Gesundheit selbst in die Hand nehmen“
Die Heilkraft des Wassers: Die Vielfalt der Wasseranwendungen
Wohltat: Auch Wasserdampf fördert die Gesundheit – etwa bei Rheuma und Atemwegsprobleme

Abreibungen: Um die Durchblutung anzuregen, wird ein feuchtes Tuch aufgelegt und der Körper abgerieben. Bäder: Man unterscheidet Voll- und Teilbäder, bei denen nur die Arme oder Beine kaltem oder heißem Wasser ausgesetzt werden. Bei nervösen Herzbeschwerden und Bluthochdruck haben sich zum Beispiel kalte, bei rheumatischen Beschwerden und schlechter Durchblutung körperwarme bis heiße Armbäder bewährt.

Bei Bürstenbädern wird der Patient im Wasser massiert, im so - genannten Stangerbad durchströmt ein schwacher Gleichstrom die Wanne. Der sanfte Stromreiz wirkt durchblutungsfördernd und schmerzlindernd

Bewegungsbäder: Bei Bewegungseinschränkungen und Gelenkversteifungen hilft Gymnastik im warmen Wasser, die sich auch in Kombination mit Druckstrahlmassagen unter Wasser durchführen lässt.

Kneipp’sche Güsse: Mit geringem Druck zielt ein Wasserstrahl auf Arme, Beine, Rücken, Gesicht oder den ganzen Körper des stehenden Patienten
Druckstrahlgüsse oder Blitzgüsse:
Mit mittlerem oder starkem Druck (bis 3 Bar) wird ein kalter Wasserstrahl auf den Körper gerichtet. Dampfbäder: Die Patienten werden heißem Wasserdampf ausgesetzt, der mit Kräuterextrakten versetzt sein kann. Beliebt sind zum Beispiel das römisch-irische und das türkische Dampfbad Wassertreten: Die Patienten durchwaten ein Becken mit etwa kniehohem, kaltem Wasser.

Wickel und Packungen: Ein feuchtes Innentuch, das einzelne Körperstellen oder einen Großteil der Körperoberfläche bedeckt, wird mit einem trockenen Außentuch umwickelt.

Kennen Sie einen Gesundheitstipp? Schreiben Sie uns, vielleich kann er vielen Menschen nützlich sein und helfen: info@naturheilverein-darmstadt.de

Wasser als Heilmittel - Armguß 14. September 2008
 
Wer die Musik liebt, kann nie ganz unglücklich werden -

Aktionsthema zum Tag der Naturheilkunde am 1. Oktober 2008

„WASSER – unser Leben – sich kundig machen wie Natur heilt“.

In loser Folge werden wir zu Themen wie Güsse, Bäder, Packungen, Wickel berichten.

Die physikalische Therapie, die Krankheiten mit „natürlichen“ Mitteln, wie Wasser, Wärme, Licht, Luft, Massage und Heilgymnastik behandelt, hat in den letzten Jahrzehnten eine stürmische Aufwärtsentwicklung durchgemacht. Durch Ihre Methoden wird der Versuch unternommen, die Natur direkt in den Heilungsprozess mit einzubeziehen. Natürliche Heilmethoden helfen einer zunehmenden Zahl von Menschen, gesund zu bleiben, und ermöglichen chronische Erkrankten und Behinderten ein erträgliches Leben. Wir wollen Ihnen mit diesen Beiträgen einen Wegweiser und zugleich Gebrauchsanleitung für den Umgang mit den Heilmitteln der Natur sein. Ausführlich werden verschiedene Methoden vorgestellt. Besonders das Wasser besitzt eine Fülle von therapeutischen Eigenschaften.

Wasser als Heilmittel - Armguß -

Welche Hilfsmittel werden benötigt?

Sie setzen sich an Ihre Badewanne und lassen den rechten Arm in die Wanne hängen. Sie benötigen einen Hocker, einen Guss-Schlauch bzw. einen Duschschlauch ohne den Brausekopf, natürlich auch Handtücher um nach dem Guss den Arm leicht abstreifen zu können.

Heilanzeigen.

° Hypotonie (niedriger Blutdruck)

° gestörte Kreislaufverhältnisse an den Armen und /oder Händen.

z. B. häufig kalte Hände, blau verfärbt.

Praktische Durchführung:

Der Oberkörper ist zweckmäßigerweise unbekleidet. Beachten Sie bitte, dass Sie nur dann gießen dürfen, wenn die Hände ausreichend warm sind. Zum Anwärmen der Hände bietet sich ein warmes Armbad an. Wer es verträgt, kann sich auch durch einen warmen/heißen Armguß aufwärmen.

Sie beginnen den Armguß an der herzfernsten stelle der Arme, das ist die Kleinfingerseite der rechen Hand. Der Wasserschlauch wird an der Außenseite der rechten Hand bis zur Schulter hochgeführt und dort eine Pause von 10 Sekunden eingehalten.

Wichtig: Das Wasser sollte an der rechten Schulter wie „ein Mantel“ herabfallen. Nach der Pause wird der Schlauch langsam an der Innenseite des rechten Arms bis zur Hand herabgeführt. Wechseln sie dann zur linken Hand, und verfahren sie am linken Arm entsprechend. Soll der Kaltreiz besonders kräftig ausfallen, dann können Sie die Sequenz bis zu 2mal wiederholen.

Wasser als Heilmittel - Unterguß 14. September 2008
 
- Mit Adleraugen sehen wir die Fehler anderer, mit Maulwurfsaugen unsere eigenen – Franz von Sales

Aktionsthema zum Tag der Naturheilkunde am 11. Oktober 2008

„WASSER – unser Leben – sich kundig machen wie Natur heilt“.

In loser Folge werden wir zu Themen wie Güsse, Bäder, Packungen, Wickel berichten.

Die physikalische Therapie, die Krankheiten mit „natürlichen“ Mitteln, wie Wasser, Wärme, Licht, Luft, Massage und Heilgymnastik behandelt, hat in den letzten Jahrzehnten eine stürmische Aufwärtsentwicklung durchgemacht. Durch Ihre Methoden wird der Versuch unternommen, die Natur direkt in den Heilungsprozess mit einzubeziehen. Natürliche Heilmethoden helfen einer zunehmenden Zahl von Menschen, gesund zu bleiben, und ermöglichen chronische Erkrankten und Behinderten ein erträgliches Leben. Wir wollen Ihnen mit diesen Beiträgen einen Wegweiser und zugleich Gebrauchsanleitung für den Umgang mit den Heilmitteln der Natur sein. Ausführlich werden verschiedene Methoden vorgestellt. Besonders das Wasser besitzt eine Fülle von therapeutischen Eigenschaften.

Wasser als Heilmittel - Unterguß -

Welche Hilfsmittel werden benötigt?

Die Ausstattung ist identisch mit der beim Knie-/Schenkelguß.

Praktische Durchführung.

Sie beginnen an der rechten Fußseite und führen den Wasserschlauch außen am rechten Bein bis etwa zur Höhe des rechten Beckenknochens hoch. Dort wird für etwa 5 Sekunden mit dem Wasserschlauch eine Pause eingelegt. Zurück geht es an der Innenseite zum rechten Fuß. Nun wechseln Sie zum linken Fuß hinüber und verfahren entsprechend.

Achtung: Sie wechseln jetzt direkt vom linken zum rechten Beckenknochen und führen dabei den Schlauch langsam bis zum unteren rechten Rippenrand hoch. Beachten sie bitte den Unterschied zum Schenkelguß, Dieser geht nur bis zur Höhe des Gesäßmuskels. Am rechten Rippenrand wird wieder eine Pause von 5 Sekunden eingelegt. Zurück zum Beckenrand und das gleiche links wiederholen, also auch links bis zum unteren Rippenrand vorgießen. Dann führen Sie den Schlauch an der Innenseite des linken Beins wieder zurück zum Fuß. Die Behandlung wird 2-mal wiederholt.

Heilanzeigen:

° Krampfadern der Beine

° Stauungen im Bauchraum bei Lebererkrankungen

° zu niedriger Blutdruck (Hypotonie)

° Hitzegefühl im Kopf

° Kribbeln und Gefühlsstörungen in den Beinen

Wichtig: Bei Nierenerkrankungen halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Arzt!

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