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Die Wirkung von Homöopathie ist Einbildung! 11. November 2006
 
Viele von uns haben in der Vergangenheit gut, vielleicht sogar sehr gute Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht. Weltweit erlebten Millionen von Menschen Heilungserfolge mit den potenzierten Arzneimitteln. Tausende von Ärzten und Therapeuten beobachten tagtäglich wie Menschen durch diese Behandlungsform gesunden.

Das gleiche gilt für die Heilmethode nach Dr. Schüssler. Seine homöopathische dosierte Mineraltherapie hat sich in zahllosen Fällen bewährt.
Nun der Schock. Eine groß angelegte Medienkampagne der Stiftung Warentest und mehreren "medizinischen Aufklärungsbücher" führt Krieg gegen die sanfte Medizin, gegen die meisten naturheilkundlichen Therapien. "Die Wirkung von Homöopathie ist Einbildung" beweist eine medizinische Studie.
Da lachen nicht nur die Hühner. Da wiehern die Pferde, da jaulen die Hunde und da zwitschern sogar die Vogel. Man attestiert somit nämlich auch sämtlichen Tieren die Fähigkeit sich Linderung von Schmerzen und Heilung durch Homöopathie einzubilden. Dies ist dann in der Tat die größte medizinische Sensation der Neuzeit.
Es gibt für uns vernünftig denkende Menschen keinerlei Grund sich aufzuregen. Betrachten wir lieber die Zielsetzung und die wahren Hintergründe dieser total abgehobenen Aktion. In den Vorstandsetagen der Versicherer kennt man diese und freut sich nun sehr, die Erstattungen der Leistungen für naturheilkundliche Therapien wegen erwiesener Unwirksamkeit streichen zu können.
Durch Gespräche und Erkenntnisse stellt man eine sehr hohe Zunahme von versteckten Ängsten - Existenzangst, Zukunftsangst und allgemeine Verunsicherung fest. Die wirtschaftliche und politische Verunsicherung schlägt wunden in die Seelen der Bürger unseres Landes. Der innere Halt der Menschen geht parallel zu den ethnischen Normen immer mehr verloren.
Der Verlust christlicher Werte begünstigt diesen Prozess. In wenigen Wochen feiern wir das Fest der Liebe. Die Häuser und Straßen werden von Jahr zu Jahr schöner geschmückt mit unzähligen strahlenden Lichtern. Wie steht es aber mit unserem inneren Licht.
Wo sich Liebe zum nächsten entwickeln kann scheint es heller. Wo neue Hoffnung aufkeimt dringt es nach außen. Wo man göttliche Liebe neu schätzen lernt durchdringt es auch tiefdunkle Räume der Seele. Wir wünschen allen Bürgern eine besinnliche Adventzeit.

Naturheilkunde - alles Humbug? 11. November 2006
 
Einige Medien und Wissenschaftler entwarfen zuletzt ein Zerrbild der Naturheilkunde: Als ob es dabei um Wundermittel ginge, die in eine Art Hexenküche gebraut werden - und die Wirkung letztlich "Glaubenssache" ist.

Es war fast eine Kampagne, die da in den letzten Wochen gegen die Naturheilkunde veranstaltet wurde. Ging es zuerst nur um die angebliche Unwirksamkeit der Homöopathie, so wurden bald darauf alle möglichen Verfahren in einen Topf geworfen und mit dem Warnhinweis "wissenschaftlich unhaltbar" versehen. Aber wer ist eigentlich Experte in der Medizin? Gedanken und Geständnisse eines Praktikers.
Ende August veröffentlichte die englische Fachzeitschrift "Lancet" einen Artikel über das "Ende der Homöopathie". Dazu muss man wissen: Der Lancet gilt in Medizinerkreisen als eine Art "Prawda", jene Parteizeitung namens "Wahrheit" in der ehemaligen Sowjetunion: Was im Lancet geäußert wird, beten diverse, sich wissenschaftlich nennende Mediziner mitunter willenlos ergeben und unkritisch nach.
Wie kam diese Zeitschrift zu ihrer Auffassung über Homöopathie? Man hatte 110 Studien zur Wirksamkeit der Homöopathie analysiert. Im Rahmen dieser Studien hatte sich überraschenderweise herausgestellt, dass die genannten homöopathischen Verfahren ähnlich wirksam waren, wie vergleichbare Schulmedizinische Verfahren! Von diesen 110 Studien hat man wiederum acht Studien, die als methodologisch besonders hochwertig erachtet wurden, gesondert betrachtet. Diese Studien zeigten, zwar eine geringere Wirksamkeit der Homöopathie im Vergleich zur Schulmedizin, aber immer noch eine bessere als ein "Placebo", also ein Scheinmedikament. Wie man aus dieser Erkenntnis ableiten kann, Homöopathie sei unwirksam, ist schleierhaft. Doch das interessiert ja jene nicht, die das Ergebnis schon vorher "wussten". Und die Medien griffen das Thema sowie die falsche Schlussfolgerung begierig auf und berichteten über die Unwirksamkeit der Homöopathie und spitzten weiter zu. Bald hatte man das Gefühl, die Homöopathie sei in der Nähe hochgefährlicher Therapierichtungen gerückt.
In dieser Stimmung wurden die nächsten Horrornachrichten über naturheilkundliche Verfahren platziert:
•In der Bild-Zeitung schrieb Gabi Hoffbauer, eine Internistin aus München, über die größten Irrtümer der Medizin, davon sind gleich eine ganze Reihe angebliche Irrtümer der Naturheilkunde.
•° Die "Stiftung Warentest" hat unter dem Stichwort "Die andere Medizin" alternative Heilmethoden "für Sie bewertet". Es handelt sich um die 5. Auflage eines Klassikers vom Anfang der 90er Jahre, nur: Jetzt sei die Prüfung der Methoden viel wissenschaftlicher, und daher "fast alles anders".

Betrachten wir einmal näher einige dieser "Experten" - Äußerungen zur naturheilkundlichen Denkansätzen und Behandlungsverfahren: immer wieder wird mit Genüsslichkeit der Begriff der "Schlacken", mit denen die Naturheilkunde häufig argumentiert, aufgegriffen. Selbstverständlich gäbe es im Organismus keine Schlacke, und Verfahren, die diese angeblich ausleiten sollten, wie beispielsweise Heilfasten, seien unwirksam oder gar gefährlich. Man kann dem entgegenhalten, dass der Begriff "Schlacken" eine umgangssprachliche Beschreibung für Stoffwechselprodukte darstellt. Sie gibt es wohl reichlich im Organismus und wenn diese nicht entsprechend ausgeleitet werden, geht er daran zugrunde. Umgekehrt lehrt die praktische Erfahrung wie effektiv Maßnahmen der "Entschlackung" bei vielen Krankheiten und Beschwerden helfen, und ob nun der Begriff nur bildlich zu verstehen ist, spielt dabei keine Rolle. Bei Gabi Hofbauer ist auch zu lesen, wie wertvoll doch Fleisch sei. Der tollste Satz von der Münchner Internistin zum Thema Ernährung lautet aber: "Was schmeckt ist gesund" - und alle Verrenkungen, die in den letzten Jahren wegen gesunder Ernährung unternommen wurden, hätten letztendlich nur die Menschen unglücklich gemacht und seien verantwortlich für Magersucht und Bulimie. Hier wird sicherlich einiges durcheinander gebracht, denn Magersucht und Bulimie haben vor allem psychosomatische Hintergründe, häufig familiäre Konflikte. Wie "treffsicher" der Spruch "was schmeckt, ist gesund" in Wirklichkeit ist, lässt sich täglich auf unseren Straßen besichtigen: Durch den einfachen Zugang zu fetten und zuckerreichen Nahrungsmitteln, kann der moderne Mensch ständig essen, was ihm schmeckt. Die Folge: Zivilisationskrankheiten, die unser Gesundheitswesen unfinanzierbar machen. Das Thema wird in zwei weiteren Beiträgen fortgesetzt. (Die Wirkung von Homöopathie ist Einbildung!)

Die Kraft des Verzeihens 11. November 2006
 
Frieden schließen mit sich und der Welt

Das zentrale Problem der heutigen Zeit ist das menschliche Zusammenleben. Wirtschaftliche, politische gesundheitliche ökologische und kriegerische Themen greifen immer globaler in das Leben der Menschen ein. Gerade in den kriegerischen Auseinandersetzungen der Jetztzeit erleben wir den ganzen Schrecken und die grausamen folgen der Schuldigsprechung z. B. ganzer ethnischer Gruppen. Und wie können die, die erniedrigt und gefoltert werden, mit ihrer Wut und ihrem Hass umgehen lernen, so dass es nicht wieder zu neuen schuldhaften Verstrickungen kommt.
Was da im großen Globale Auswirkungen angenommen hat, kann jeder einzelne Mensch im kleinen bei sich selber beobachten.
Wie oft fühlen wir uns durch Worte und Handlungen unseres Nachbarn, Ehepartners oder Arbeitskollegen verletzt, sind wütend und sinnen innerlich auf Vergeltung. In jedem Fall kühlen die sozialen Beziehungen merklich ab, bis hin zu Hassliebe oder zum Kontaktabbruch. Wie schwer fällt es uns doch zu verzeihen!
Damit aber erkaufen wir uns tiefgreifende seelische Störungen, die auf längerer Dauer zu schweren Krankheiten bis hin zum Krebs führen können.
Ein tiefes Gefühl von Unwohlsein begleitet uns oft bereits von Kindheit an, im Umgang mit bestimmten Menschen. Oft waren es Vater oder Mutter die uns in unserer kindlichen Bedürftigkeit enttäuscht, verlassen oder sogar missbraucht haben.
Früh haben bereits Verletzungen und Schuldsprechungen stattgefunden, die über unbewusste Mechanismen unser Lebensgefühl herabdämpfen. Viele unserer Partnerschaftsprobleme wie auch gesundheitliche Probleme lassen sich in ihrer Wurzel bis in solche frühen Verletzungen und Schuldsprüche verfolgen.
Wir können sie erst lösen, wenn wir uns innerlich bewusst lossprechen von unseren Beschuldigungen, wenn wir lernen, auf tiefe Weise zu verzeihen und Verantwortung zu übernehmen auf der Ebene des Denkens, Fühlens und Handelns.
Erst dann ist der Bann unserer Schuldsprüche gelöst und wir sind in Frieden mit uns und der Welt. Damit ist die Basis gelegt für einen positiven Wandel unserer sozialen Beziehung und zu seelischer und körperlicher Gesundung im Kleinen wie im Großen.

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