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Die Kraft des Verzeihens 11. November 2006
 
Frieden schließen mit sich und der Welt

Das zentrale Problem der heutigen Zeit ist das menschliche Zusammenleben. Wirtschaftliche, politische gesundheitliche ökologische und kriegerische Themen greifen immer globaler in das Leben der Menschen ein. Gerade in den kriegerischen Auseinandersetzungen der Jetztzeit erleben wir den ganzen Schrecken und die grausamen folgen der Schuldigsprechung z. B. ganzer ethnischer Gruppen. Und wie können die, die erniedrigt und gefoltert werden, mit ihrer Wut und ihrem Hass umgehen lernen, so dass es nicht wieder zu neuen schuldhaften Verstrickungen kommt.
Was da im großen Globale Auswirkungen angenommen hat, kann jeder einzelne Mensch im kleinen bei sich selber beobachten.
Wie oft fühlen wir uns durch Worte und Handlungen unseres Nachbarn, Ehepartners oder Arbeitskollegen verletzt, sind wütend und sinnen innerlich auf Vergeltung. In jedem Fall kühlen die sozialen Beziehungen merklich ab, bis hin zu Hassliebe oder zum Kontaktabbruch. Wie schwer fällt es uns doch zu verzeihen!
Damit aber erkaufen wir uns tief greifende seelische Störungen, die auf längerer Dauer zu schweren Krankheiten bis hin zum Krebs führen können.
Ein tiefes Gefühl von Unwohlsein begleitet uns oft bereits von Kindheit an, im Umgang mit bestimmten Menschen. Oft waren es Vater oder Mutter die uns in unserer kindlichen Bedürftigkeit enttäuscht, verlassen oder sogar missbraucht haben.
Früh haben bereits Verletzungen und Schuldsprechungen stattgefunden, die über unbewusste Mechanismen unser Lebensgefühl herabdämpfen. Viele unserer Partnerschaftsprobleme wie auch gesundheitliche Probleme lassen sich in ihrer Wurzel bis in solche frühen Verletzungen und Schuldsprüche verfolgen.
Wir können sie erst lösen, wenn wir uns innerlich bewusst lossprechen von unseren Beschuldigungen, wenn wir lernen, auf tiefe Weise zu verzeihen und Verantwortung zu übernehmen auf der Ebene des Denkens, Fühlens und Handelns.
Erst dann ist der Bann unserer Schuldsprüche gelöst und wir sind in Frieden mit uns und der Welt. Damit ist die Basis gelegt für einen positiven Wandel unserer sozialen Beziehung und zu seelischer und körperlicher Gesundung im Kleinen wie im Großen.

Können Sie Verzeihen? 11. November 2006
 
Aussöhnung mit der Vergangenheit
Können Sie Verzeihen?
Wer nicht vergeben kann, leidet selbst am meisten.

Leben bedeutet immer wieder, an sich und anderen schuldig zu werden. Viele Auswirkungen von Entscheidungen können erst im nachhinein letztendlich beurteilt werden, das Leben allerdings muss vorwärts gelebt werden. Die meisten von uns haben bereits in ihrer Kindheit gelernt, sich schuldig zu fühlen, wenn sie Fehler gemacht haben. Für diese Menschen ist es hilfreich zu erfahren, dass wir ein Recht auf Lebensäußerungen und damit auch Fehler haben und wir nicht primär auf der Welt sind, um die Erwartungen anderer zu erfüllen.

Unversöhnlichkeit führt zu Verbitterung und Depressionen.
Verzeihen und Vergeben entlastet - vor allem uns selbst.
Erst durch Selbstvergebung können wir anderen vergeben.
Was Verzeihen (un)möglich macht.

Was Vergebung ermöglicht:
Hilfreich hierbei ist, sich mit sich selbst auseinander zu setzen und sich folgende Fragen zu beantworten;
1.
Überwiegt die Verletzung oder die Sympathie für den anderen?

2.
Warum kann ich selbst nicht vergeben, was hindert mich daran?

3.
Bin ich selbst ohne Schuld? Wie gehe ich mit der eigenen Fehlerhaftigkeiten um?

4.
Was habe ich zu dem damaligen Geschehen beigetragen, was ist mein eigener Anteil daran?

5.
Was ist das positive an der beschuldigten Person und ihrem Verhalten?

6.
In welcher Beziehung bin ich dem anderen ähnlich, welche positive Erlebnisse hatte ich mit ihm?

7.
Was kann ich daraus lernen? Welche Konsequenzen kann ich ziehen, wie kann ich in Zukunft anders handeln?

Was Vergebung verhindert:
Menschen halten manchmal an altem Groll jahrzehntelang fest aus folgenden Gründen:

1.
Stolz, Machtstreben oder der Wunsch, über andere zu dominieren und Recht zu behalten.

2.
Rachegelüste, die sich nicht selten hinter einem Gerechtigkeitsanspruch verbergen: Ich bin nicht bereit zu vergeben, denn ich wurde verletzt und will diesem Menschen ebenfalls wehtun.

3.
Je mehr ich dem anderen grolle, desto kleiner wird der eigene Anteil am Problem in der Vorstellung. Häufig ist dann die Neigung sehr groß, Aggressionen und eigene Schuld auf andere zu projizieren, die dann als Sündenböcke an unserer Stelle in die Wüste geschickt werden. Wir sehen uns lieber als Opfer denn als Täter. In tieferer Schicht sind wir allerdings bereits durch die Unversöhnlichkeit Täter geworden.

4.
Geringe Bereitschaft zur Vergebung durch die Befürchtung, Vergebung sei Ausdruck von Schwäche, Nachgiebigkeit und verminderter Selbstbehauptung.

5.
Abhängigkeit von dem Menschen, dem man nicht verzeiht: Jede Andeutung von Kritik von Seiten dieses uns wichtigen Menschen setzt uns dann unverhältnismäßig stark zu und lässt uns so unversöhnlich reagieren.

6.
Angst vor einer Wiederholung von Verletzungen: Um den anderen klein zu halten, um sich zu schützen, wird die Vergebung hinausgezögert. Würde ich vergeben hätte ich kein Faustpfand mehr - wird befürchtet.

7.
Missverständnis durch falsches Verständnis der Situation, der Absichten und der Motivation des anderen.

8.
Vergeben kann durch die verletzende Person selbst erschwert werden. , indem z. B. Verletzungen fortgeführt werden, wenn ein Gespräch darüber abgelehnt wird, der andere sich weigert, sich zu entschuldigen oder keinerlei Wiedergutmachung anbietet.
Erst durch Selbstvergebung können wir andere vergeben.

Kinderkrankheiten Naturheilkundlich behandeln 11. November 2006
 
Infekte im Hals- Nasen- und Ohrenbereich

Schnupfen
•ein Abwehrproßez des Körpers zum Ausschwemmen der
Erreger

Behandlung: * Keine Behandlung bei freier Nase, evt. Nasenbalsam bei wunder Nase.
•Kochsalzlösung (2 Teel. Auf 1 L Wasser) zum Lösen von
Krusten, Tropfenweise in die Nase geben.
•Zuckerlösung (5 Teel in ½ Glas mit warmen Wasser) bei
" Verstopfter Nase zum Abschwellen.

Chronischer Schnupfen - ein Reinigungsprozeß

Behandlung: * jeden Abend aufsteigende Fußbäder (Eimer mit knöcheltiefem warmen Wasser, vorsichtiges zugießen von heißem Wasser - nach ca. 10 Minuten Füße abtrocknen und Wollsocken anziehen.
•Rotlicht im Abstand von ca 1 m - z.B. gemütlich Bücher dabei vorlesen.
•Einmassieren von Kupfersalbe rot (Wala) auf Stirn und Wangen
•Einreiben mit Malva comp. Oleum (Wala) von Füßen und Unterschenkeln
•Tea -Baumöl Inhalation (1 Tropfen in einen ½ l heißen Wasser
•tierisches Eiweiß in der Ernährung reduzieren oder ganz streichen

Halsschmerzen -Angina - hochaktives Lymphgewebe zur Erregerabwehr

Behandlung: je nach Empfinden des Kindes warme oder kalte Anwendung
•* Halswickel mit Salzwasser oder Quark (ca 1 cm dick auf ein Mulltuch auftragen)
•* Salbeitee (Schluckweise) oder Sabeidragees

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