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In Deutschland wird zu viel geröntgt 14. September 2007
 
In Deutschland wird zu viel geröntgt.
Dieses Fazit zieht das Bundesamt für Strahlenschutz anlässlich einer Auswertung von radiologischen Daten. Allein 2004 wurden in Deutschland 135.000.000 (135 Millionen) radiologische Untersuchungen vorgenommen.

Das sind ca. 1,6 Untersuchungen pro Einwohner. Dabei trägt die Computertomographie (CT) zu mehr als der Hälfte der gesamten Strahlendosis durch Röntgen in der Bevölkerung bei. Z.B. wird für diese Untersuchung auch in sogenannten Manager-Check-ups geworben.
Der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz erklärte: „Röntgenuntersuchungen gehören nicht in eine Vorsorgeuntersuchung. Sie sollen nur durchgeführt werden, wenn sie zu diagnostischen Aussagen führen, die Folgen für die Art der Behandlung haben. Darüber hinaus ist stets zu überlegen, ob mit alternativen Verfahren ohne Anwendung von Röntgenstrahlung, z.B. der Sonographie, Endoskopie oder der Magnetresonanztomographie nicht gleichwertige oder sogar bessere diagnostische Informationen gewonnen werden können.“
Unser Kommentar: Röntgenstrahlung ist eine hoch energetische Strahlung, die alles andere als harmlos ist. Sie führt zu Schäden unseres Erbmaterials und zur Zerstörung von anderen Molekülen und Zellen, bis hin zu Schäden in unserem Knochenmark, zu Unfruchtbarkeit und Krebs. Nicht umsonst werden Personen, welche beruflich mit Röntgenstrahlen zu tun haben, sehr genau bezüglich der Dosis überwacht, welche auf ihren Körper trifft.

Aber warum wird dann die obengenannte Aussage nicht auch auf die Mammographie angewandt?
Sie wird immer noch als Vorsorgemaßnahme empfohlen, obwohl mittlerweile klar ist, dass sie dafür kaum tauglich ist.

Unser Gesundheits-Tipp: Frisch gepresster Gurkensaft – ein wunderbares Mittel„ Frisch gepresster Gurkensaft, schluckweise eingenommen, wirkt entschlackend, entgiftend und normalisiert das noch so stark versäuerte Blut. Ungesalzener Gurkensaft hat einen sehr wohltuenden Einfluss auf den Darm, die Nieren, die Lungen und die Haut“. Soweit ein Zitat aus dem hervorragenden Kräuterbuch von Richard Wilford „Gesundheit durch Heilkräuter“.
Kennen auch Sie einen Gesundheits-Tipp aus der Hausapotheke? Schreiben Sie uns. Vielleicht kann er vielen Menschen nützlich sein und helfen. Unseren Mitgliedern und allen Bürgerinnen und Bürgern wünschen wir einen erholsamen Sommerurlaub.
info@naturheilverein-darmstadt.de

Aktuelle Studien 14. September 2007
 
Heute möchten wir Ihnen aktuelle Studien mit interessanten Erkenntnissen kurz vorstellen:

Depressionen beschleunigen den Knochenverlust bei älteren Frauen Bei 200 depressiven Frauen wurde von Forschern der University of Minnesota die Knochendichte untersucht und mit einer Kontrollgruppe nicht depressiver Frauen verglichen. Dabei zeigte sich, dass bei den depressiven Frauen in Abhängigkeit vom Schweregrad ihrer Erkrankung ein deutlich höherer Knochenverlust nachzuweisen war als bei der Kontrollgruppe.
Unser Kommentar: Depressionen sind nicht nur eine Gemütserkrankung, sondern sind auch mit verantwortlich für eine Vielzahl von körperlichen Störungen. Dazu gehören u.a. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Immunschwäche, Übergewicht und Fettstoffwechselstörungen, um nur einige wichtige zu nennen. Typisch bei Depressionen ist eine Erhöhung des Stresshormons Cortisol und eine Erhöhung der Entzündungsmarker.
Daher sind z.B. in jeder Erhebung der Krankengeschichte eines Patienten immer die seelischen Belastungen im Alltag ein wesentlicher Aspekt. Denn nicht nur ausgeprägte Depressionen, welche mit Medikamenten behandelt werden müssen, sondern auch länger dauernde Stressfaktoren sind ursächlich für viele Krankheiten. Ohne dass diese mit berücksichtigt werden, ist eine ganzheitliche Untersuchung und Behandlung nicht möglich.

Ein hoher Konsum von Cola-Getränken erhöht das Risiko von Nierenerkrankungen. Wissenschaftler aus North Carolina untersuchten 465 Patienten, bei denen kurz zuvor eine Nierenerkrankung diagnostiziert wurde, auf ihren Cola-Konsum. Sie verglichen diesen mit einer Kontrollgruppe gesunder Probanden. Patienten, die zwei oder drei Gläser täglich tranken (ca. 0,5 bis 0,7 Liter), hatten ein zwei- bis dreifach erhöhtes Risiko für Nierenerkrankungen. Das Risiko bestand unabhängig davon, ob das Cola mit Zucker oder Süßstoffen versetzt war.
Es ist schon länger bekannt, dass eine hohe Phosphatzufuhr zu Nierenschäden führen kann. Cola-Getränke gehören neben Fleisch zu den phosphatreichsten „Nahrungsmitteln“.
Unser Kommentar: Phosphate sind das Salz der Phosphorsäure. Sie gehören zu den aggressivsten chemischen Säuren, die verschiedenste Materialien angreift und schädigt. So werden z.B. rostige Nägel in Cola wieder blank, Fleischstückchen lösen sich in Cola auf. Im Körper führen phosphatreiche Nahrungsmittel oder Getränke nicht nur zu Nierenschäden, sondern auch zu einer Verminderung der Knochendichte (Osteoporose), und zu weiteren Schäden. Cola ist in der Wirkung weitaus schädlicher, als allgemein angenommen. Und wach macht es auch nicht! Es lohnt sich also, seinen Geschmack ein wenig umzugewöhnen, um sehr viel für seine Gesundheit zu tun. Testen Sie z.B. den Holunderblüten-Sirup !

„ In Deutschland wird zu viel geröntgt“ Dieses Fazit zieht das Bundesamt für Strahlenschutz anlässlich einer Auswertung von radiologischen Daten. Allein 2004 wurden in Deutschland 135.000.000 (135 Millionen) radiologische Untersuchungen vorgenommen. Das sind ca. 1,6 Untersuchungen pro Einwohner. Dabei trägt die Computertomographie (CT) zu mehr als der Hälfte der gesamten Strahlendosis durch Röntgen in der Bevölkerung bei. Z.B. wird für diese Untersuchung auch in sogenannten Manager-Check-ups geworben. Der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz erklärte: „Röntgenuntersuchungen gehören nicht in eine Vorsorgeuntersuchung. Sie sollen nur durchgeführt werden, wenn sie zu diagnostischen Aussagen führen, die Folgen für die Art der Behandlung haben. Darüber hinaus ist stets zu überlegen, ob mit alternativen Verfahren ohne Anwendung von Röntgenstrahlung, z.B. der Sonographie, Endoskopie oder der Magnetresonanztomographie nicht gleichwertige oder sogar bessere diagnostische Informationen gewonnen werden können.“
Unser Kommentar: Röntgenstrahlung ist eine hoch energetische Strahlung, die alles andere als harmlos ist. Sie führt zu Schäden unseres Erbmaterials und zur Zerstörung von anderen Molekülen und Zellen, bis hin zu Schäden in unserem Knochenmark, zu Unfruchtbarkeit und Krebs. Nicht umsonst werden Personen, welche beruflich mit Röntgenstrahlen zu tun haben, sehr genau bezüglich der Dosis überwacht, welche auf ihren Körper trifft.

Aber warum wird dann die obengenannte Aussage nicht auch auf die Mammographie angewandt? Sie wird immer noch als Vorsorgemaßnahme empfohlen, obwohl mittlerweile klar ist, dass sie dafür kaum tauglich ist.
Unser Gesundheits-Tipp: Mehr Schutzstoffe in Bio-Tomaten. Wählen Sie immer Bio-Tomaten. Nicht nur weil diese um Längen besser schmecken, sondern auch weil sie gesünder sind. In Bio-Tomaten stecken laut Forschern der Universität Kalifornien mehr als doppelt so viele Flavonoide (=schützende Pflanzenstoffe), als in Tomaten aus konventionellem Anbau.

Zum Schluss noch das Zitat der Woche: »Fernsehen ist fabelhaft. Man bekommt nicht nur Kopfschmerzen davon, sondern erfährt auch gleich in der Werbung, welche Tabletten dagegen helfen.« Bette Davis (1908-89), eigtl. Ruth Elizabeth Davis, amerik. Schauspielerin


Kennen auch Sie einen Gesundheits-Tipp aus der Hausapotheke? Schreiben Sie uns. Vielleicht kann er vielen Menschen nützlich sein und helfen. Info@naturheilverein-darmstadt.de www.naturheilverein-darmstadt.de

Demenz-Gibt es Hilfen und Möglichkeiten? 05. Juli 2007
 
Vortrag mit Martina Müller, exam. Krankenschwester, Leitung des Pflegedienstes Heymanns-Schneider, Münster spricht am Mittwoch, 20. Juni um 20 Uhr im Storchenschulhaus Münster zu dem Thema „Demenz“

Die Menschen in Deutschland werden immer älter, somit nehmen auch die Gebrechen zu. Demenz in verschiedenen Formen ist eine zunehmende Alterserkrankung. Wie gehe ich damit um? Mein Ehepartner, meine Kinder? Gibt es Hilfen und Möglichkeiten?

Im Vorfeld einer Demenz sind oft psychische Störungen zu beobachten, die häufig kaum von denen einer Depression unterschieden werden können, wie zum Beispiel Verlust von Interessen und Eigeninitiative, Reizbarkeit, Gefühl der Überforderung, Verlust der affektiven Schwingungsfähigkeit, depressive Verstimmungen.

Leitsymptom aller Demenz-Erkrankungen ist die Störung des Gedächtnisses, vor allem des Kurzzeitgedächtnis. Die Vergesslichkeit ist zunächst etwas Normales. Oft ist zumindest in den Anfangsstadien die äußere Fassade dabei gut erhalten, so dass die Gedächtnisstörungen im oberflächlichen Kontakt sehr gut überspielt werden können. Dies gelingt besonders gut den Menschen, die ihr Leben lang viele soziale Kontakte hatten - der verbindliche Umgangston ersetzt streckenweise den Inhalt der Botschaft.

Später verlieren sich länger zurück liegende Gedächtnisinhalte. Wenn die Demenz fortschreitet, treten auch andere Störungen der Hirnfunktion hinzu, wie zum Beispiel Wortfindungsstörungen, Rechenstörungen und Störungen der Raumwahrnehmung, so dass sich die Betroffenen häufig verlaufen, besonders wenn in der ihnen über Jahrzehnte geläufigen Umgebung bauliche Veränderungen stattfinden.

Demenz-Kranke verlieren ihre Eigeninitiative. Sie vernachlässigen ihre früheren Hobbys, ihre Körperpflege und das Aufräumen ihrer Wohnung. Schließlich sind sie nicht mehr in der Lage, sich ausreichend zu ernähren. Sie haben keinen Antrieb zum Essen, verlieren das Hungergefühl und vergessen schließlich, die Nahrung zu kauen und herunter zu schlucken. Sie magern ab und werden anfällig für internistische Erkrankungen wie zum Beispiel eine Lungenentzündung. Auch motorische Störungen gehören meist zum Bild einer fortgeschrittenen Demenz, wenn es sich nicht um eine Demenz-Erkrankung handelt, die mit motorischen Störungen beginnt, wie zum Beispiel das Parkinson-Syndrom. Die Patienten werden zunehmend steif am ganzen Körper. Ihr Gang wird kleinschrittig, schlurfend und breitbeinig. Sie sind fallgefährdet, auch weil es zu einer Störung der Haltereflexe kommt.

Wahnhafte Störungen können bei allen Demenzformen auftreten. Es handelt sich vor allem um optische Halluzinationen. Typischerweise sehen die Betroffenen zunächst vor allem im Zwielicht der Dämmerung nicht anwesende Personen, mit denen sie mitunter sogar Gespräche führen. Die Patienten können sich in diesem Stadium meist von ihren Halluzinationen distanzieren, das heißt sie wissen, dass die Personen, mit denen sie sprechen, nicht anwesend sind. Später sehen sie Tiere oder Fabelwesen, Muster an den Wänden, Staubfussel. Schließlich erleben sie groteske, meist bedrohliche Dinge, zum Beispiel Entführungen. Diese szenischen Halluzinationen sind in der Regel sehr angstgefärbt. Die Patienten werden nicht selten aggressiv, wenn sie die sich in besten Absichten nähernden Angehörigen und Pflegenden in ihr Wahnsystem einbauen. Hier sind die Übergänge zum fließend.

Verschiebungen im Tag-Nacht-Rhythmus können erhebliche pflegerische Probleme bereiten.

Im weit fortgeschrittenen Stadium erkennen die Betroffenen schließlich nicht einmal ihre engsten Angehörigen wieder. Sie werden völlig apathisch, bettlägerig und inkontinent.

Die Demenz schränkt die Lebenserwartung ein. Die Demenz selbst ist aber nicht Todesursache, sondern die durch die Demenz begünstigten Erkrankungen.

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Quelle: naturheilverein-darmstadt.de
Stand: 04.08.21 um 15:36 Uhr