Infoarchiv
 
Auf dieser Seite finden sie regelmäßig aktuelle Informationen.
 
Hier können Sie nach einem Thema Ihrer Wahl suchen:
 
Suche
 
    
 
Tipps für einen gesunden Schlaf 13. Mai 2010
 
Na-türlich informiert..... Natürlich heilen – Gesund leben

Leitsatz 2010: „Wertvoll ernähren – Gesund genießen“

Leitgedanken: Frohsinn und Heiterkeit würzt jede Mahlzeit. Sprichwort

Tipps für einen gesunden Schlaf

Schlafstörungen verursachen oft Stress und Tagesmüdigkeit.
Ein gesunder Schlaf ist wichtig, damit sich der Körper von den Anstrengungen des Tages erholen und der Geist die Erlebnisse des Alltags verarbeiten kann. Während manche Menschen "schlafen wie ein Stein", werden andere schon von kleinsten Nebengeräuschen wach oder schlafen unruhig. Cirka 30 Prozent der Deutschen leiden an Schlafstörungen. Ein- und Durchschlafstörungen sind die häufigsten Gründe für Schlafprobleme.

Was Sie bei Schlafstörungen tun können

Sowohl Einschlafstörungen als auch Durchschlafprobleme können Sie oft mit einigen wenigen Regeln vermeiden. Wenn Sie Probleme haben, abends einzuschlafen, gewöhnen Sie sich einen festen Rhythmus mit regelmäßigen Schlafenszeiten an, der Ihnen vor dem Schlafen gehen Zeit lässt, zur Ruhe zu kommen. So sollten Sie beispielsweise nicht direkt nach einem Streitgespräch schlafen gehen, da der Verstand dann zu unruhig ist und Probleme hin und her wälzt.

Viele Menschen schlafen besser, wenn Sie keine Uhr mehr im Blickfeld haben, die ihnen Zeitdruck suggeriert. Wenn Sie zu lange wach liegen, stehen Sie noch einmal auf und lenken Sie sich ab, in dem Sie in einer Zeitschrift blättern oder sich eine Tasse Tee kochen. Verzichten Sie darauf, im Bett bei hellem Licht beispielsweise zu lesen, zu telefonieren oder fernzusehen. Das Bett sollte nur Ort der Ruhe sein.

Ein warmes Vollbad mit Badezusätzen aus Melisse, Hopfen oder Lavendel entspannt und beruhigt. Vor dem Schlafen eine warme Milch mit Honig oder ein Kräutertee mit Melisse, Hopfen, Baldrianwurzel und Pfefferminze gehen sorgen für wohltuende Wärme und Entspannung. Verzichten Sie am Abend auf schwere Mahlzeiten und Tabak und treiben Sie direkt vor dem zu Bett gehen keinen anstrengenden Sport. Entspannungstechniken wie Yoga oder Autogenes Training können hingegen einen ruhigen und festen Schlaf fördern.

Diabetes - nicht warten bis das Fass überläuft - Fortsetzung Teil 2 - 14. Januar 2010
 
Na!-türlich informiert….

Leitgedanken: Worte die von Herzen kommen, gehen zu Herzen. Aus Israel

Diabetes – nicht warten bis das Fass überläuft – Fortsetzung Teil 2 -

Vortrag von Hans-Heinrich Jörgensen, Heilpraktiker beim 125jährigen Jubiläum am 25.Oktober 2009 in der Kulturhalle in Münster.

Kinder und Jugendliche leiden zunehmend an Altersdiabetes.
Das Durchschnittsalter der Typ-2-Diabetiker liegt noch bei 67 Jahren, sinkt aber rapide: Schon übergewichtige Jugendliche leiden darunter! In den meisten Fällen wäre die Krankheit vermeidbar, wenn man durch eine Mahlzeit nicht mehr Kalorien aufnehmen würde; als der Körper in den nächsten zwei Stunden verbrennt. Wird dies versäumt, verliert der Körper früher oder später die Kontrolle über die Ober- und Untergrenze des Blutzuckerspiegels.

Tägliche Blutzuckerkontrollen und gelegentliche HbH1c-Bestimmungen lassen gute Rückschlüsse auf die Ernährung zu. Ein umfangreiches Sortiment an Tabletten hält jedoch den Zuckerspiegel auch bei Ernährungssünden niedrig. Die Folge: Kalorienreiche Ernährung richtet weiterhin Schaden an, wird aber nicht mehr erkannt. Denn die zu viel verzehrten Kohlenhydrate und Fette lösen sich durch die Tabletten nicht in Luft auf.

Neuere klinische Studien zeigen folgerichtig, dass eine och so konsequente Tablettentherpie lediglich die Laborwerte schönt, die Spätschäden aber nicht verhindert möglicherweise sogar verstärkt, weil sie den Patienten in falscher Sicherheit wiegt. Im Gegensatz zum grundsätzlich insulinpflichtigen Typ-1-Diabetes gilt es bei 80 Prozent der Typ-2-Diabetiker daher als Kunstfehler, den Zuckerspiegel mit Tabletten zu senken statt mit straffer Diät.

Das Hauptproblem medikamentöser Therapie: Wird der Blutzuckerspiegel gesenkt, steigt die Versuchung, mehr zu essen als gut tut. Vorsicht ist auch bei „Geheimrezepten“ – von Bohnenkaut bis Zimt – geboten. Sie stören häufig mehr als sie nützen und sind unsicher bzw. Wenig bekannt in ihrer Wirkung. Ziel jeder Therapie muss sein, nicht Laborwerte zu verändern, sondern Schäden, vor allem durch Ernährungsmaßnahmen, zu verhindern. Tägliche Ernährung: Die Lösung liegt in der Ursache.

Übrigens: Die Diabetikerempfehlungen gelten gleichermaßen für alle, die schlicht abnehmen wollen. Nahrungsverzicht hilft hierbei wenig, denn dies wird vom Körper als Notzeit wahrgenommen, in welcher der Stoffwechsel auf optimale Nahrungsverwertung umschaltet: Wenn Sie versuchen, den ganzen Tag zu darben, wird das Abendessen umso gründlicher verwertet, selbst wenn es nicht üppig ausfällt. Um eine optimale Behandlung chronische Kranke zu sichern, gibt es „Strukturierte Programme“ in denen festgeschrieben ist, wie eine solche Behandlung auszusehen hat. Die Krankenkassen werben intensiv für die Teilnahme. Das ist verständlich, denn man erhofft sich davon eine Kosteneinsparung in der Therapie, vielleicht aber auch nur einen höheren Zuschuss aus dem Gesundheitsfonds.
Immerhin erhält die Kasse für einen Diabetiker, der sich in ein solches Programm eingeschrieben hat, aus dem Risikostrukturausgleich etwas 1.200 €. Davon gibt es für den Arzt für alle Mühen und Dokumentationen und 100 € ab, dem Patienten 40 €.
Kein schlechtes Geschäft für die Kassen. Obwohl die Programme in der Theorie vorrangig nichtmedikamentöse Maßnahmen empfehlen, geht aus der Praxis kaum ein Diabetiker ohne Tablettenrezept nach Hause. Sechs am Tag: Sorgsame Steuerung statt Diät.

Welche Hoffnungen Medikamente auch immer wecken: Diabetes lässt sich nur über tägliche körperliche Bewegung (möglichst unterstützt durch eine Ganzkörpersportart wie Nordic Walking oder Grosstrainer) in Verbindung mit sorgsam gesteuerter Nahrungsaufnahme beherrschen und behandeln. So können Sie den Blutzucker stabilisieren und damit Medikamente und Übergewicht reduzieren sowie die Lebensqualität erhöhen.

Den ganzen Vortragstext können Sie unter Fax 06071 3055423 anfordern.

Diabetes - nicht warten bis das Fass überläuft 14. Januar 2010
 
Na!-türlich informiert….

Leitgedanken: Es ist leichter zu schweigen, als sich im Reden zu mäßigen. Thomas von Kempen

Diabetes – nicht warten bis das Fass überläuft

Vortrag von Hans-Heinrich Jörgensen, Heilpraktiker beim 125jährigen Jubiläum am 25.Oktober 2009 in der Kulturhalle n Münster.

Über 90 Prozent der Diabeteserkrankungen zählen um „Alterszucker“ Typ-2-Diabetes und sind damit überwiegend durch die Lebensweise bedingt. Übergewicht, Bewegungsmangel, Stress und kalorienreiche Ernährung bringen bei immer mehr – zunehmend auch jungen – Menschen den Blutzucker aus dem Gleichgewicht. Gezielte Maßnahmen wirken der Krankheitsentwicklung und ihren Folgen entgegen.

Als sich Mitteleuropa fast noch in der Steinzeit befand, hatte sich anderorts bereits eine hohe Medizinkultur entwickelt, z.B. in China, Arabien und Griechenland. Aus jener Zeit stammt der Name Diabetes mellitus, zu Deutsch „honigsüße Harnruhr“ (verstärktes Wasserlassen) war leicht zu beobachten, das Attribut honigsüß zeugt vom diagnostischen Spektrum –Diabetes wurde durch schmecken des Urins mit der Zunge festgestellt.

Heute müssen wir zur Diagnostik nicht mehr den Geschmacksinn bemühen, sondern erhalten über ein eingetauchtes Teststäbchen gleich neun oder mehr Laborparameter. Allerdings stellt der Urintest keine sichere Diagnostik dar, denn entscheidend ist er Zuckerspiegel im Blut. Erst wenn das Fass überläuft“, taucht Zucker im Urin auf – doch ob und wann dies geschieht, lässt sich nicht vorhersagen: Oft wird die alte Faustregel vergessen: „ein Positiver Befund zeigt Krankheit an ein negativer beweist aber keine Gesundheit.“

Ein dringliches Alarmzeichen, das schnelles Handeln erfordert, ist hingegen jener Geruch in der Atemluft, der an einen Obstkeller mit Winteräpfeln erinnert: Azeton verkündet, dass der Zuckerspiegel heftig nach oben entgleist ist und akute Gefahr droht.

Verlässliche Aussagen liefert nur die Blutuntersuchung. Jahrzehntelang wurden Patienten dazu morgens nüchtern einbestellt, um reproduzierbare Werte zu erhalten. Allerdings waren nach dieser stundenlangen „Nahrungskarenz“ fast alle Patienten „gesund“, mit annähernd normalen Zuckerspiegel. Denn eine verringerte Insulinempfindlichkeit oder –produktion macht sich nicht vor, sondern nach dem Essen bemerkbar.

Darum wird inzwischen vermehrt er Zuckerbelastungstest (Glukosetoleranztest) durchgeführt: Nach einer ersten Blutabnahme morgens nüchtern trinkt der Patient eine Zuckerlösung, worauf nach ein und zwei Stunden erneut der Blutzuckerspiegel kontrolliert wird. Weil aber auch dieser Test eher einer Momentaufnahme gleichkommt, hat sich für die Verlaufskontrolle inzwischen die HbA1c – Bestimmung durchgesetzt: Ein Teil des überschussigen Blutzuckers verbindet sich mit dem roten Blutfarbstoff Hämoglobin, Verrechnet man den Anteil dieses glykierten Hämoglobins mit dessen Verweildauer im Blut (120 Tage), erhält man eine plausible Aussage über den Blutzucker der vergangenen acht Wochen. Ein Anteil von unter sechs Prozent am Gesamthämoglobin gilt als normal. Bei ausgeprägtem Diabetes halten einige Kliniken auch einen HbA 1c – Wert von sieben Prozent für akzeptabel. Insulinresistenz der Zellen führt zu Blutzuckeranstieg.

Was ist überhaupt Altersdiabetes? Das Harmon Insulin schleust Zucker (Glukose) in Muskel- und Fettzellen ei, gleichzeitig sorgt es für die Speicherung von Glukose und Fett und damit insgesamt für die Senkung des Zuckers im Blut. Beim Typ-2-Diabetes werden die Körperzellen vor allem durch überschüssiges Fettgewebe unempfindlicher gegen Insulin – man spricht von „Insulinresistenz“. Begleitend zur Insulinresistenz oder deren Folge erschöpfen sich ab einem bestimmten Zeitpunkt die insulinproduzierenden Zellen (sogenannte „Betazellen“) der Buchspeicheldrüse. Der Blutzucker steigt.

Das Fatale dabei: Erst nach symptomlosen Jahren bis Jahrzehnten treten Komplikationen auf. Blutgefäße, Nerven, Auge, Leber und Nieren werden geschädigt oder sogar funktionslos, mit lebensgefährlichen folgen. Nervenschäden (Polyneuropathie) blockieren Signale, zum Beispiel auch die Schmerzsignale on absterbenden Fußgewebe.

Bericht wird fortgesetzt.

Seite 29 von 56 «22  23  24  25  26  27  28  29  30  31  32  33  34  35  36  »
Seite:


Quelle: naturheilverein-darmstadt.de
Stand: 27.11.22 um 15:40 Uhr