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Johanniskraut vertreibt die schlechte Stimmung 14. September 2008
 
Na!-türlich informiert...

Körper, Geist und Seele im Einklang. „Gesundheit selbst in die Hand nehmen“

Leitgedanken; Bequemer als ein neuer ist ein alter Rock zu tragen. William Shakespeare

Johanniskraut vertreibt die schlechte Stimmung
Johanniskraut hat den Beweis seiner Wirksamkeit bei leichten bis mittelschweren Depressionen durch viele Studien längst erbracht.
Dennoch wird diese Heilpflanze von der Schulmedizin oft ignoriert – oder es wird sogar vor ihrer Anwendung gewarnt. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um moderne Antidepressiva gilt es, das Potenzial von Johanniskraut zu würdigen.

Schon Paracelsus (1493-1541) beschrieb die antidepressive Wirkung des Johanniskrauts (Hypericum perfoliatum). Doch es dauerte lange, bis ihr herausragender Stellenwert in der Behandlung depressiver Zustände erkannt wurde. Und noch heute wird die Pflanze von Teilen der Schulmedizin regelrecht angefeindet.

Die Wirksamkeit von Johanniskrautextrakt konnte jedoch in 40 klinischen Studien nach wissenschaftlich anerkanntem Standard nachgewiesen werden – bei guter Verträglichkeit und geringerem Nebenwirkungspotenzial als synthetische Antidepressiva!

Dies betont Prof. Dr. med. Volker Schulz (Berlin), Präsident der Gesellschaft für Phytotherapie, die Forschung mit pflanzlichen Arzneimitteln fördert, im Interview mit der Zeitschrift „Naturarzt“.

Praxisstudien konnten zeigen, dass Johanniskraut nicht nur die psychischen, sondern auch körperliche Begleitsymptome wie chronische Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Magen- oder Herzbeschwerden, deutlich reduziert.

Neben depressiven Verstimmungen lassen sich auch bei Ängsten, nervöser Unruhe, Erschöpfung, Schlafstörungen, Wetterfühligkeit, Wechseljahrebeschwerden, Migräne und Reizblase Erfolge erzielen.

Bei einer diagnostizierten Depression nimmt man 900 mg Gesamtextrakt pro Tag, bei leichteren depressiven Verstimmungen 300 bis 600 mg über drei bis sechs Monate ein. Die Wirkung tritt allerdings erst nach zwei bis sechs Wochen ein. Schwere Depressionen, Angstzustände und Psychosen müssen meist mit synthetischen Mitteln behandelt werden.

Unter den Nebenwirkungen wird immer wieder auf eine erhöhte Lichtempfindlichkeit (Photosensibilisierung) hingewiesen.

Zwar ist diese theoretisch möglich, aber – selbst bei 900 mg täglich – äußerst selten. Allerdings können bei gleichzeitiger Anwendung von blutgerinnungshemmenden Mitteln, bestimmten Antibiotika, Digoxin (Digitalispräparate für das Herz) und Theophyllin (Mittel gegen Bronchialasthma) Wechselwirkungen auftreten.
Daher sollte die Johanniskraut-Anwendung idealer Weise vom Arzt veranlasst werden.
Hypericum-Präparate sind preiswerter als synthetische Antidepressiva und sie werden – sofern vom Arzt verschrieben – von den Krankenkassen erstattet.

Loslassen lernen und wach werden 14. September 2008
 
„Körper, Geist und Seele im Einklang“

Gesundheit selbst in die Hand nehmen.

Leitgedanken:

Es gibt nur ein Weg zum Glück: aufhören mit der Sorge um Dinge, die jenseits der Grenzen unseres Einflussvermögens liegen. Epiktet

Loslassen lernen und wach werden:

Chronische Müdigkeit ist ein weit verbreitetes Phänomen. Viele Betroffenen fragen sich verwundert, was denn mit ihnen los ist: „Ich bin doch gesund. Mir ginge es gut, wenn ich nur nicht ständig so müde wäre.“ Bei näherem Hinsehen stimmt das aber in vielen Fällen nicht ganz.

Andauernde Müdigkeit kann eine Begleiterscheinung chronischer Krankheiten sein.

Darum soll er hier nicht gehen. Auch nicht um jene Müdigkeit, die völlig naturgemäß auftritt, wenn sich der Betroffene kontinuierlich überarbeitet. Gestattet sei lediglich der Hinweis, dass Überarbeitung nicht immer so schicksalhaft und unabwendbar ist, wie es Betroffene erleben. Oder kurz gesagt: “Wer schuftet wie ein Pferd, fleißig ist wie eine Biene und abends müde wie ein Hund, sollte sich fragen, ob er nicht ein Kamel ist und zum Tierarzt gehen soll.“

Aber es gibt noch eine Reihe anderer Ursachen.

Überprüfen wir zunächst jene Faktoren, bei denen man sich schnell einig wird, dass sie schädlich sind. Ob der Patient sie auch abstellt, ist eine Andere Sache.

> Alkohol- und Genussmittelmissbrauch: Nikotin und auch zuviel Kaffee haben als Erstwirkung etwas Mobilisierendes, als Zweitwirkung jedoch Müdigkeit.

> Drogen und Medikamente: Schlaf- und Beruhigungsmittel bringen manchmal Schlaf, aber selten Erholung.

> Ständig schlechte Luft: Der Mensch braucht frische Luft, um frisch und fit zu sein. Autoabgase und Feinstäube in den Großstätten ermüden nach längerer Zeit. Beim Passiv rauchen hat man es endlich erkannt.

> Lärm lähmt! Ständiger Autolärm, vor allem an sogenannten Ausfallstraßen, aber auch Fluglärm und andere Lärmquellen machen Müde und Krank.

> Zu wenig Schlaf – oft durch zuviel Fernsehen!

> Zu wenig körperliche Aktivitäten: Gartenarbeit, Sport, Bewegung haben das potential, unsere Nervensystem, das die Lebensvorgänge und Rhythmen steuert, zu „ermüden!."

Die Ernährung ist ein besonders wichtiger Faktor:

Ungesunde Ernährung, also z. B. Leben von Fast food und Fertigprodukten der Lebensmittelindustrie, überlastet den Stoffwechsel und macht langfristig müde. Dagegen beruht jene Müdigkeit, die sich schon bald nach dem Essen einstellt, oft auch zu viel und zu schnellem Essen – oder darauf, dass wir zu viel schwerverdauliche Kost verzehrt haben. Natürlich können wir uns nicht nur von Knäckebrot, Obst und Kräutertee ernähren. Aber wir sollten doch unser Gespür dafür bewahren, welche Nahrungsmittel uns besonders ermüden: Süßigkeiten, fettes Fleisch, in Fett erhitzte Teigwaren, kalte Getränke, Eis, Mayonnaise, Sahne, Pudding......

Wie viele dieser Punkte können Sie als für Sie nicht zutreffend „abhaken“? Der Mensch kann mit Belastungen umgehen, es dürfen nur nicht zu viele und zu schwerwiegende sein. Verarbeiten wir das Schicksal oder fixieren wir uns darauf?

Kommen wir also zu den oft schwerwiegendsten Belastungen: den seelischen. Ein Todesfall, eine Trennung, ein Unglück lässt sich nicht ändern, aber – und das ist der entscheidende Punkt: Verarbeiten wir das Ereignis oder bleiben wir stehen, fixieren wir uns? Wie viele Menschen haben sich von einer seelischen Katastrophe oder einem Trauma nicht mehr loslösen können! Immer wieder erzählen sie diese Geschichten, meist mit dem Hintergrund der schuld anderer Menschen.

Es sind erwachsene und sogar alte Menschen, die das Leid und Unrecht, das sie in der Kindheit erfuhren, immer noch nicht überwinden können und ihres Lebens nicht mehr froh werden. Doch es gibt auch unzählige Menschen, die ganz Ähnliches erlebt haben und sich damit abfinden konnten im Bewusstsein, dass es nicht mehr zu ändern ist!

Verhaftet bleiben im seelischen Leid ist eine große Belastung und nach den Erfahrungen die häufigste Ursache der chronischen Müdigkeit bis hin zur emotionalen Lähmung. Am ausgeprägtesten kennen wir dies von depressiven Menschen, denen alle Lebenskraft abhanden gekommen ist und die nur noch im Bett liegen möchten. Psychologische Hilfe kann eine Wende bringen – man muss es versuchen! „Ein Heilmittel für allen Kummer ist das Gespräch“, lautet ein Sprichwort; vielleicht sollten wir hinzufügen: „... es darf sich nur nicht immer im Kreise drehen.“

Durch autogenes Training, Entspannungs- und Atemübungen, Meditation und Gebet ist Selbsthilfe möglich, sofern der Betroffene bereit ist oder das Glück hat, aus der Opferrolle herauszutreten, das Unabänderliche loszulassen und sich auf das zu konzentrieren, für das es sich lohnt, wach zu sein. In diesem Sinne: Viel Glück!

Tipp des Monats:

Ginkgo – Tropfen fürs Gehirn selbst herstellen

Der Ginkgo ist der Dinosaurier unter den Bäumen. Im 18. Jahrhundert fand er seinen Weg aus japanischen Tempelgärten nach Europa. Seit der positiven Wirkung von Ginkgo-Blättern auf das Kreislaufsystem, vor allem auf die besseren Blutversorgung des Gehirns belegt ist, sind Ginkgo-Präparate sehr gefragt. Ganz einfach können sie auch Ihr eigenes Elixier herstelle.

So wird`s gemacht:

Füllen Sie im Sommer zerkleinerte, grüne Ginkgo-Blätter in eine weithalsige Flasche, gießen Sie dann klaren Schnaps darüber und stellen sie den Ansatz mindestens sechs Wochen lang in die Sonne. Täglich schütteln, so entfalten sich die Wirkstoffe besser.

Nehmen sie davon täglich 25 Tropfen. Das entspannt die Blutgefäße, regt den Kreislauf an, unterstützt Gedächtnis und Denkvermögen.

Eva Aschenbrenner

Kennen auch Sie einen Gesundheits-Tipp? Schreiben Sie uns. Vielleicht kann er vielen Menschen nützlich sein und helfen. Info@naturheilverein-darmstadt.de

Tipp des Monats 14. September 2008
 
„Körper, Geist und Seele im Einklang“

Gesundheit selbst in die Hand nehmen

Familie ist dort, wo man – wenn man etwas ausgefressen hat – nicht hinausgeworfen wird.

Tipp des Monats

Schüßler – Kombination stabilisiert Körper und Seele

Bei seelischer Ausgeglichenheit lockern sich Muskulatur und Atmung. Entspannte Muskeln tun nicht weh. Eine Kombination zweier Schüßler-Salze hat sich bewährt, ein vegatives Gleichgewicht herzustellen. Die Wirkung erfolgt oft schon in der ersten Woche.

Kurdauer: acht Wochen.

Nr. 5 – Kalium phosphoricum D6 hilft bei nervöser Unruhe, Schlaflosigkeit, Angst, Erschöpfung sowie geistiger Überanstrengung. Optimale Einnahmezeit: 12 bis 15 Uhr.

Nr. 7 – Magnesium phosphoricum D6 hilft gegen Muskelzuckungen (auch am Augenlied), Wadenkrämpfe, innere Verkrampfungen, Nervenschmerzen Kopfschmerzen und Migräne. Optimale Einnehmezeit: Nach 18 Uhr.

Dosierung: Täglich je fünf Tabletten in einem halben Glas Wasser einnehmen. Nach drei Wochen auf drei Tabletten reduzieren. Kur bei bedarf wiederholen. Marianne Porche-Rohrer

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Quelle: naturheilverein-darmstadt.de
Stand: 29.09.21 um 03:41 Uhr