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Geistige Altersvorsorge - Was Wissenschaftler raten-Fortsetzung 05. Juli 2007
 
Sieben Tipps um die Leistungsfähigkeit des Gehirns zu erhalten

Fortsetzung: Sozial Aktiv bleiben

Altersmediziner aus Stockholm beobachten, dass Vereinsamung die Wahrscheinlichkeit einer Demenzerkrankung um 60 % erhöht. Die Forscher empfehlen daher, Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen. In anderen Studien profitierten Senioren die an Gruppenreisen und gemeinsamen Theaterbesuchen teilnahmen. Selbst wenn es bereits zu einer Alzheimer-Krankheit gekommen ist, hat ein dichtes soziales Netzwerk offenbar Vorteile: Neurobiologen haben beobachtet, dass gesellige Patienten auch im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit geistig Leistungsfähiger bleiben als Kranke, die vereinsamt waren.

Mehr bewegen. Wer zumindest dreimal pro Woche 15 Minuten lang sportlich aktiv ist, hat ein geringeres Risiko an Alzheimer zu erkranken – auch, wenn ein genetisches Risiko dafür vorliegt. Altersforscher berichten, dass spazieren gehen die Anzahl grauer Zellen im Gehirn erhöht. Zudem erzielten die trainierten Senioren bei Konzentrationsaufgaben bessere Ergebnisse.

Fisch und Gemüse essen. Regelmäßig Fischkonsum verlangsamt einer langfristigen Studie zufolge den Rückgang kognitiver Fähigkeiten. Der geistige Verfall jener 3718 Studienteilnehmer, die einmal oder mehrmals pro Woche Fisch aßen, war demnach jährlich um 13 Prozent geringer als bei jenen Probanten, die selten Fisch aßen. Dieselbe Forschungsgruppe hatte zuvor berichtet, dass die in Fisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren Das Risiko einer Alzheimer-Erkrankung reduzieren. Auch er Genuss von Obst und Gemüse wirkt sich positiv auf das Gedächtnis von Senioren aus. Generell scheint die Kost, die viel Gemüse enthält, den geistigen Verfall zu verlangsamen.

Stress reduzieren. Schon seit den 80e Jahren ist bekannt, dass bei Stressbelastungen Nervenzellen im Hipocampus absterben können. Wissenschaftler empfehlen daher, Entspannungstechniken zu erlernen.

Schlafqualität erhöhen. Einige Studie belegen, dass Schlafstörungen, wie sie bei älteren Menschen häufig vorkommen die mentale Leistungsfähigkeit beeinflussen. Viele Schlafmittel, die zur Behandlung von Schlaflosigkeit verschrieben werden, haben negative Einflüsse auf die kognitive Leistungsfähigkeit.

Medizinische Probleme behandeln lassen. In zahlreichen Studien konnte belegt werden, dass Bluthochdruck, Diabetes, und Depressionen das Risiko für Demenzerkrankungen erhöhen. Depressionen sind bereits der häufigste Grund für kognitive Beeinträchtigungen im Alter. Diese Krankheiten sollten daher unbedingt ärztlich behandelt werden.

Geistige Altersvorsorge - Was Wissenschaftler raten 05. Juli 2007
 
Sieben Tipps um die Leistungsfähigkeit des Gehirns zu erhalten

Die Vorstellung, im Alter geistig abzubauen oder gar an einer Demenz zu erkranken, ist für viele ein Alptraum. Doch Howard Filit vom New Yorker Institut für Altersforschung beruhigt: „Der Verlust geistiger Fähigkeiten ist keine zwingende Begleiterscheinung des Alterns.“ Der Gerontologe ist der Ansicht, dass jeder Mensch im Laufe seines Lebens kognitive Rücklagen auf seinem „Gehirnkonto“ bilden könne: „ Wer versucht, seine Rücklagen zu erhöhen, kann auch im Alter geistig fit bleiben.“ Unternehme man hingegen nichts, würde dieses Kapital nach und nach abnehmen. Der Grund: Im Alter sterben vermehrt Nervenzellen im Gehirn ab. Daher nahmen Wissenschaftler früher an, dass das Gehirn mit der Zeit die Fähigkeit zum Lernen verliert. Heute gilt hingegen, als gesichert, dass auch im Gehirn von Senioren neue Nervenzellen entstehen können – auch ältere Menschen sind dazu in der Lage, ihr „Hirn – Konto“ laufend aufzufüllen und somit dem schleichenden geistigen Verfall Einhalt zu gebieten.

Mit welchen Mitteln das am besten zu bewerkstelligen ist, gibt jedoch Anlass zu heftigen Debatten unter Hirnforschern. Während einige Spezialisten Computerprogramme für Hirntraining bevorzugen, legen andere Forscher den Schwerpunk auf Veränderung im Lebensstil. Sieben Maßnahmen gelten jedoch als gesichert und werden von den meisten Wissenschaftlern empfohlen. „Je früher diese Punkte berücksichtigt werden, desto höher liegen die Chancen für eine gehobene Lebensqualität im Alter“, sagt der Gehirnforscher Siegfried Lehrl von der Universität Erlangen. Dabei ist es entscheidend, möglichst vielen der folgenden Empfehlungen nachzukommen.

Intellektuelle Herausforderung suchen.

Das Gehirn zu fordern ist die näherliegende Methode, um geistig fit zu bleiben – doch ihre Wirkung ist höchst umstritten. Dennoch boomen Trainingsbücher und Computerspiele mit Kreuzworträtseln und Sudoku – Puzzles. Der Unterhaltungsriese Nintendo etwa verkauft in Europa jede Woche 60 000 Stück seiner Software „ Dr. Kawasima Gehirn – Jogging. Auch manche Wissenschaftler werben für Denksport. Statt Kreuzworträtseln zu lösen, schlagen Neurologen alltagsnähere Aktivitäten vor, wie Zeitungslesen, Brett- und Katenspielen oder ein Musikinstrument spielen. Auch Fremdsprachen zu erlernen und sich an anregenden Diskussionen zu beteiligen scheint sich positiv auf die geistige Leistungsfähigkeit im Alter auszuwirken.

Einig sind die Wissenschaftler jedoch, dass Fernsehen nicht zu den empfohlenen Aktivitäten gehört: Eine veröffentlichte Studie zeigt sogar, dass das Risiko an Alzheimer zu erkranken mit jeder Stunde, die man am Durchschnitt pro Tag vor dem Fernseher verbringt, um den Faktor 1,3 ansteigt. Fortsetzung folgt.

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Dankbarkeit macht zufrieden 05. Juli 2007
 
Neidisch blicken wir auf das neue Auto des Nachbarn, auf die schicke neue Bluse unserer Freundin. Wir beneiden den, dem sowohl im Beruf als auch auf dem Sportplatz scheinbar alles mühelos gelingt – und fühlen uns dabei immer schlechter. Dabei haben wir doch schon genug Belastungen: Beruf, Haushalt, Kinder und vieles mehr setzen uns objektiv zu. In immer weniger Zeit müssen wir immer mehr leisten. Und dann machen wir uns auch noch selbst Stress. Aber wie gegensteuern?

Eine wirksame Strategie ist das Fühlen von Dankbarkeit. „Nicht diejenigen sind arm, die wenig haben – sondern die, die alles wollen“, lautet eine alte Weisheit. Eine Haltung der Bescheidenheit und Dankbarkeit macht uns innerlich zufriedener und löst positive Gefühle aus, die die negativen Auswirkungen von Überlastung nachhaltig abfedern. Das Gute ist: Man kann für vieles dankbar sein ohne vorher etwas geleistet haben zu müssen. Um Dankbarkeit zu empfinden, brauchen wir nicht zu warten, bis die Dinge perfekt sind, oder bis uns etwas ganz besonderes Positives widerfährt. Dankbarkeit ist eine Haltung, die wir im Laufe der Zeit verinnerlichen und die zu einer Leitschnur unseres Lebens wird. Dankbar zu sein, macht uns offener für die positiven Dinge. So meint ein nigerianisches Sprichwort: „Sei dankbar für wenig, und du wirst viel finden.

Mit Dankbarkeit in unserem Leben fühlen wir uns besser.

Dankbarkeit ist wohl das beste Gegenmittel, um dem Laufrad des Immer-mehr-haben-wollen auszubrechen. Und schon der griechische Philosoph Epiktet hat erkannt: „Derjenige ist weise, der sich nicht um das sorgt, was er nicht hat – sondern sich über das freut, was er hat“. Wofür wir Dankbarkeit empfinden, hängt überwiegend von uns selbst ab. Anfangs mag es schwierig sein, Dinge zu finden, für die man dankbar sein darf. Aber es gibt eine ganze Menge, z. B. der gestrige Skatabend, der Sonnenschein heute Morgen, das Frühstück mit dem Partner, dass man gesund ist, Kinder, einen Partner oder gute Freunde hat, dass man zur Arbeit gehen kann, ein Kunde freundlich lächelt, die Blumen im Garten blühen, die neue CD der Lieblingsband....

Dankbarkeit fördert sogar soziale Beziehungen, wie die japanische Naikan-Therapie zeigt: Nämlich indem man in Dankbarkeit an die Menschen Denkt, die einem am nächsten stehen.

Natürlich ist Dankbarkeit keine Erfindung der Moderne. In allen großen Religionen spielt sie eine bedeutende Rolle. Offenbar haben die Religionsgründer ihre positiven Auswirkungen intuitiv erkannt. Und heute wird sie von der Positiven Psychologie, der interessantesten psychologischen Forschungseinrichtung, ganz neu entdeckt – auf wissenschaftlicher Basis. Kann man lernen dankbar zu werden? Überlegen wir uns ein bis zweimal pro Woche in Ruhe, für was wir in letzter Zeit dankbar sein dürften. Erinnern wir uns an Begebenheiten oder an eine Person, der gegenüber wir Dankbarkeit empfinden. Und achten auf die positiven Gefühle die in uns wachsen.

Dankbarkeit macht uns zufriedener mit uns selbst, unseren Mitmenschen und dem Leben insgesamt. Sie erinnert uns an das, was in unserem Leben wertvoll ist. Besonders in Zeiten von Überlastung hilft dieses Gefühl dabei, die Herausforderungen des Lebens besser zu bewältigen.

Unser Gesundheits-Tipp: Honig gegen Helicobacter Essen Sie morgens nüchtern 1 Teel. Honig, entweder pur oder in Wasser oder Tee.

Studien bestätigen einen antibiotischen Effekt des Honigs gegen Helicobacter pylori, dem berüchtigten Mitauslöser des Magengeschwürs.

Und: Bakterien können gegenüber Honig keine Resistenzen entwickeln.

Kennen auch Sie einen Tipp aus der Hausapotheke? Schreiben Sie uns. Vielleicht kann er vielen Menschen nützlich sein und helfen.

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Quelle: naturheilverein-darmstadt.de
Stand: 04.08.21 um 14:59 Uhr