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"Natürlich heilen – gesund leben - Der Natur und dem Leben vertrauen" 03. August 2015
 
Natürlich heilen – gesund leben - Der Natur und dem Leben vertrauen"
Trau Dich: Freundschaft pflegen: Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns genau kennen und trotzdem zu uns halten.
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) östreichische Erzählerin
Gichtanfall – Plötzlich schmerzt der große Zeh!
Ursache eines Gichtanfalles ist die Ablagerung von Harnsäurekristallen im Gelenk. Der Harnsäurespiegel im Blut gilt bei Männern als normal, wenn er unter sieben Milligramm pro Deziliter liegt, bei Frauen unter 5,7. Erhöhte Werte führen nicht unbedingt zu Beschwerden. Andererseits können selbst bei normalen Werten Gichtanfälle auftreten. Wird allerdings bei einer Laboruntersuchung ein zu hoher Wert festgestellt, sollte das ein Warnsignal sein, endlich seine Ernährungsgewohnheiten zu ändern.
Peter K. ist 34 Jahre alt und deutlich übergewichtig. Seine Ernährung ist unregelmäßig. Regelmäßig dagegen ist ein abendlicher Alkoholkonsum von 12 Flaschen Bier. Im Anschluss an eine Silvesterfeier stellt sich plötzlich ein heftiger Schmerz im Bereich der rechten Großzehe ein. Das Zehengrundgelenk wirkt deutlich geschwollen und gerötet. Wegen anhaltender Schmerzen sucht er die Krankenhausambulanz auf. Diagnose: Gichtanfall. Die Symptomatik entsteht, wenn im Organismus zu viel Harnsäure produziert wird, beziehungsweise die vorhandene Harnsäure nicht mehr ausreichend über die Nieren ausgeschieden werden kann. Fleisch und Wurstwaren steigern Harnsäurespiegel.
Harnsäure ist ein Stoffwechselprodukt, welches der menschliche Organismus im Gegensatz zu zahlreichen Tieren nicht mehr weiter abbauen kann. Die Hauptursachen liegen in einer Fehlernährung mit einem zu hohen Maß an harnsäurefördernden Nahrungsmitteln. In diesem Zusammenhang spricht man von einer purinreichen Nahrung.
Besonders vorteilhaft ist somit lactovegetabile Kost mit reichlich Gemüse und Kartoffeln. Entscheidend ist das zu hohe Maß tierischer Nahrungsmittel, insbesondere Innereien so wie stark verarbeitete Fleischprodukte und Wurstwaren. Neben Fehlernährung und konstitutionellen Voraussetzungen können verschiedene Medikamente und andere dem Organismus zugeführte Substanzen den Harnsäurespiegel beeinflussen. Die Harnsäureproduktion erhöhen z.B.:
– Zytostatika (stark wirksame Pharmaka, die beispielsweise bei Krebser-krankung eingesetzt werden.)
Alkohol erhöht also die Harnsäureproduktion und hemmt gleichzeitig auch noch die Harnsäureausscheidung. Deswegen ist für eine ursächliche Therapie der Gicht die konsequente Meidung von Alkohol die erste Voraussetzung:
Bier ist besonders ungünstig. Neben den schädlichen Auswirkungen des Alkohols enthält es eine bestimmte Substanz, das Guanosin, welches seinerseits den Harnsäurespiegel stark erhöht. Wer also glaubt, er könnte gerade mit Bier eine effektive Nierendurchspülung betreiben, irrt. Bier erzeugt eine sogenannte osmotische Diurese, entwässert den Körper insgesamt und verschlechtert die Stoffwechselbilanz nachhaltig.
Auch Nierensteine können Ausdruck von Gicht sein
Unter einer Gicht werden verschiedene Symptome verstanden. Neben typischem Gelenkbefall (vorzugsweise im Großzehenbereich) können sogenannte Gichtknötchen (Tophi) sich auch im Bereich der Weichteile (zum Beispiel Ohrmuschel) zeigen. Auch Nierensteine können – wenn es sich um Harnsäuresteine handelt – Ausdruck einer Gichterkrankung sein. Typischerweise tritt die Gelenkentzündung anfallsartig auf, vor allem nach festlichen Gelagen, die die Harnsäurebelastung des Organismus erhöhen.
Durch eine Blutuntersuchung kann festgestellt werden, wie hoch der Harnsäurespiegel liegt. Bei Frauen gilt eine Obergrenze von 5,7 mg/dl, bei Männern 7,0 mg/dl. Werte knapp darunter schließen allerdings Gichtanfälle nicht aus. Einige Mediziner vertreten die Ansicht, dass erst bei Werten unter 5,0 bei Männern sicher davon ausgegangen werden kann, dass es nicht mehr zu Gichtanfällen kommt.
Im Fall von Peter K. geht es zunächst einmal darum, die akute Schmerzsymptomatik zu lindern. Harnsäuresenkende Medikamente reichen nicht aus, da ihr Wirkeintritt zu langsam erfolgt. Deswegen müssen akut entzündungslindernde Maßnahmen eingesetzt werden. Rasche Hilfe bieten Antirheumatika (zum Beispiel Diclofenac). Meist genügt es, wenn man sie ein bis zwei Tage nimmt. Zusätzlich wird der Heilungsverlauf durch Kühlung und Ruhigstellung des betroffenen Gelenkes entlastet. Auf Dauer hilft nur strikte Ernährungsumstellung
Die Ernährung sollte konsequent auf purinarme und somit vegetarische Kost umgesetzt werden. Parallel dazu ist die Flüssigkeitsaufnahme zu steigern, um die Ausscheidung der Harnsäure über die Niere zu aktivieren. Besonders geeignet hierfür sind mineralarme Wässer und Kräutertees.

Für die Langfristbehandlung kann der Einsatz harnsäuresenkender Medikamente notwendig sein. Meist kommt die Substanz Allopurinol zum Einsatz. Sie ist unter zahlreichen Handelsnamen im Handel. Sie reduziert die Anflutung der Harnsäure im Blut, so dass die Niere nicht plötzlich überfordert wird und es zu spontanen Ablagerungen der Harnsäure im Gewebe kommt. Der Einsatz derartiger harnsäuresenkender Maßnahmen kann bei Patienten, die anlagebedingt zu erhöhter Harnsäure neigen oder auch wiederholt Nierensteine und Gelenkentzündungen hatten, dauerhaft notwendig sein. Für die meisten Betroffenen ist es aber möglich, bei konsequenter Ernährungsumstellung und Verzicht auf Alkohol die Symptomatik mittelfristig auch ohne Arzneien zu bessern oder zu heilen.
Gicht ist eine typische Wohlstandskrankheit. Sie traf schon immer Menschen, die im "Schlaraffenland" leben. Auch Übergewicht begünstigt, neben zahlreichen anderen Zivilisationserscheinungen, die Gicht. Deswegen sind eine Gewichtsnormalisierung und die damit einhergehende Verbesserung des Stoffwechsels bereits die entscheidende Basisbehandlung. Gicht befällt vorzugsweise Männer. Sie sind im Verhältnis 20:1 häufiger als Frauen davon betroffen.
Besuchen Sie uns im Internet und auf Facebook: www.naturheilverein-darmstadt.de

Thema: 17. Juni 2015
 
 
 
Referentin: Elisabeth Bliklen - Ethnologin & Gewürzexpertin aus Ewattingen

Pressebericht für den Vortrag am 17. Juni 2015

Die außerordentliche Heilkraft der Gewürze

Der Naturheilverein Darmstadt und Umgebung 1884 e.V. läd am Mittwoch, den 17. Juni um 20.00 Uhr zu einem besonderen Vortag über die Heilkraft der Gewürze in die Gersprenzhalle in Münster ein. Frau Elisabeth Bliklen, studierte Ethnologin und erfahrene Fachfrau auf dem Gebiet der Gewürze wird die gesundheitsfördernde Wirkung der bekannten Gewürze wie z.B. Zimt, Kurkuma, Ingwer oder Chili-Cayenne verdeutlichen. Mit den je enthaltenen WIRKSTOFFEN, also den aktiven Substanzen in den Gewürzen (von Biochemie u. Medizin eingehend erforscht) lässt sich unsere Gesundheit erhalten als auch wieder aufbauen. Denn Gewürze haben mehr zu bieten als nur den guten Geschmack.
Frau Bliklen kann durch Ihre langjährige Erfahrung mit einer Vielzahl an Beispielen belegen, welche Kraft in den besagten Stoffen steckt. Und die Nutzung der Gewürze auch beim Kochen ist besonders für unsere Kleinen von großer Bedeutung. Wer sein Kind unterstützen möchte, gerade im Prüfungsstress wird gute Tipps von Frau Bliklen mit nach Hause nehmen können.
Das Spektrum an Möglichkeiten zur gesundheitlichen Unterstützung ist groß. Informieren Sie sich in diesem Vortrag über die aktiven pflanzlichen Wirkstoffe der Gewürze und profitieren Sie vom Wissen einer außergewöhnlichen Frau mit einer außergewöhnlichen Lebensgeschichte. Der Eintritt in den kleinen Saal der Gersprenzhalle, Heinrich-Heine-Str. 16, 64839 Münster zum Vortrag beträgt: 6,- Euro für Gäste (Vereinsmitglieder 3,- Euro).
Weitere Informationen zum Verein und dessen Programm finden Sie unter: www.naturheilverein-Darmstadt.de

Der Kopf raucht, Sie können sich nicht mehr konzentrieren? Eine Pause kann helfen, den Fokus wieder auf das Wesentliche zu rücken. 5 Pausen-Tipps für mehr Leistung. 08. Juni 2015
 
Achten wir auch in uns darauf, wo etwas wachsen und wo etwas abnehmen will, wo wir etwas zulassen und etwas loslassen sollen. Achten wir auf en inneren Rhythmus unserer Seele, um nicht gegen unsere Natur zu leben.
Tagesimpulse von Anselm Grün
Der Kopf raucht, Sie können sich nicht mehr konzentrieren? Eine Pause kann helfen, den Fokus wieder auf das Wesentliche zu rücken. 5 Pausen-Tipps für mehr Leistung.
Zufriedenheit im Job hängt nicht nur von der Tätigkeit oder der Bezahlung ab. Aktiv gestaltete Arbeitspausen können das Klima unter Mitarbeitern prägen, den Humor unter Kollegen fördern und sogar Ihre Fitness steigern. Stress und Mobbing am Arbeitsplatz sind dahingegen absolute Produktivitäts-Hemmer und erhöhen sogar die Tage, die im Krankenstand verbracht werden. Mit diesen 5 Tipps können Sie Ihre Pausen mehr genießen und danach mit mehr Konzentration weiterarbeiten!
Pausen-Tipp 1 für mehr Leistung: Sonnenlicht tanken
Den ganzen Tag unter künstlichem Bürolicht zu sitzen, kostet viel Energie. Gerade im Winter kommen viele Menschen in die Arbeit, wenn es noch dunkel ist, und fahren in der Dunkelheit nach Hause. Das kann u.a. zu der Entstehung eines Vitamin-D-Mangels beitragen. Der Körper bildet unter Sonneneinstrahlung das Hormon selbst, schon etwa 20 Minuten täglich im Freien reichen aber aus, um den Bedarf zu decken. Gehen Sie deshalb ruhig in der Mittagspause oder zwischendurch kurz ins Freie, um UV-Strahlen und neue Energie zu tanken.
Pausen-Tipp 2 für mehr Leistung: 7 Stockwerke gehen
In Ihrer nächsten Pause könnten Sie mit aktiver Bewegung Ihren Kreislauf in Schwung bringen und Ihr Blut mit neuem Sauerstoff versorgen. Jeden Tag mindestens 7 Stockwerke zu Fuß zurückzulegen, steigert auf Daure sogar Ihre Kondition. 10 Minuten, die durch Bewegung "verloren" gehen, werden später einfacher wieder eingearbeitet, weil Mitarbeiter im Anschluss produktiver und schneller sind.
Pausen-Tipp 3 für mehr Leistung: Mit Kollegen plaudern
Mancher Vorgesetzter schaut unmutig auf Mitarbeiter, die in der Arbeit über Privates plaudern. Dabei erhöht ein guter Kontakt zu Kollegen die Produktivität und die Bereitschaft, sich für das Unternehmen einzusetzen, da sich Mitarbeiter auch persönlich mit der Firma verbunden fühlen. Lernen Sie in den Pausen die Menschen persönlich kennen, mit denen Sie ein Gutteil Ihrer Woche verbringen - ein besseres Arbeitsklima ist garantiert!
Pausen-Tipp 4 für mehr Leistung: Dehnübungen gegen Rückenschmerzen
Rückenschmerzen sind bei vorwiegend sitzenden Tätigkeiten eine sehr häufige Beschwerde und der Grund für viele Krankenstände. Schuld an den Schmerzen sind oft Fehlhaltungen beim Sitzen und eine geschwächte Rückenmuskulatur. Dehnübungen, über den Tag verteilt, können die Muskeln in Schultern- und Nackenbereich lockern und so Verspannungen vorbeugen.
Pausen-Tipp 5 für mehr Leistung: Ein lustiges Tiervideo anschauen
Mitarbeiter arbeiten produktiver, wenn sie sich an ihrem Arbeitsplatz wohl fühlen und Humor miteinander teilen dürfen. Ein lustiges Tiervideo, über das Sie und Ihre Kollegen gemeinsam lachen können, hebt die Stimmung und stärkt den Teamgeist.

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