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Tag der Naturheilkunde 11. September 2011
 
Naturheilverein Darmstadt

Na-türlich informiert…… Der Natur und dem Leben vertrauen

Weisheiten des Herzens:

Der Mensch glaubt oft, sein Leben selbst zu führen und wird doch geführt und während sein Verstand nach diesem Ziel strebt, führt ihn sein Herz unmerklich nach jenem.
François VI. de La Rochefoucauld (* 15. September 1613 in Paris; † 17. März 1680; franz. Adliger und Moralist.)

Der bundesweite „Tag der Naturheilkunde“ ist 2011 der Pflanzenheilkunde gewidmet.
Die Anwendung der Heilpflanzen hat Jahrtausende alte Tradition in der Volksmedizin auf allen Kontinenten. Die Erforschung pflanzlicher Heilmittel ist eine Herausforderung für die Wissenschaft unserer Gegenwart. In der Naturheilkunde haben Heilpflanzen in Bezug auf Vorbeugung und Therapie gleiche Bedeutung wie die Ernährung, die Bewegung und die Wasserheilkunde. In den Heilsystemen steht die Phytotherapie in enger Verbindung zur Homöopathie, zur Spagyrik, zu den Bachblüten und zur Klostermedizin; aber auch die Anthroposophische Medizin, Ayurveda oder die Traditionelle Chinesische Medizin pflegen die Pflanzenheilkunde als kostbare Therapien.

Natürliche Wirkstoffe aus Heilpflanzen erzeugen bei korrekter Anwendung kaum ernsthafte Nebenwirkungen. Für die Selbstmedikation gibt es unüberschaubar viele Angebote, ein interessantes und spannendes Gebiet auch für medizinische Laien. Die Produkte auf Naturheilbasis grenzen sich ab von synthetischen Präparaten einerseits und Nahrungsergänzungen andererseits.

Der Erfolg einer Heilpflanzentherapie hängt ab von der Diagnose des Gesundheitsproblems, der Wahl der richtigen Pflanzen, der Wirkstoffqualität und der geeigneten Zubereitung.

Pflanzen heilen Körper und Seele
Das Sammeln und Zubereiten essbarer Wildpflanzen sicherte das Leben unserer Urahnen. Schon früh entwickelte sich daraus die Erkenntnis, dass Pflanzen über die Ernährung hinaus Wirkungen besitzen, die Gesundheit und Leben beeinflussen. Älteste Aufzeichnungen über Myrrhe und Weihrauch als Beispiel sind tausende Jahre alt. Heilpflanzen bilden die Urmedizin im Streben nach Gesundheit. Hildegard von Bingen und die Klostermedizin haben das Wissen des Mittelalters dokumentiert und der Nachwelt als Grundlage für weitere Entwicklungen hinterlassen.

Pfarrer Kneipp als Kenner der Klostermedizin erinnerte uns daran, „dass der Herrgott gegen jede Krankheit ein Kräutlein wachsen ließ“.

Mit der Industrialisierung gingen frühere Lebensformen und damit leider auch viel Wissen und Interesse um die vitalen Heilkräfte aus der Natur verloren. Heute wissen wir: Pflanzenwirkstoffe sind unverzichtbarer Bestandteil einer ganzheitlich therapierenden Medizin gegen viele unserer Zivilisationskrankheiten. In der Selbstmedikation sind Heilpflanzen und Präparate sehr beliebt.
Deshalb ist es so wichtig, sich Kenntnisse zu verschaffen über die in vielen Forschungen und Anwendungen gesammelten Erfahrungen, über Auswahl, Zubereitung und die richtige Anwendung. Diese Heilmittel der Natur besonders zu pflegen ist das Motiv des diesjährigen Aktionstags unter dem Motto „Pflanzen heilen – natürliche Schätze entdecken“.

Bei zahllosen Erkrankungen regulieren Pflanzenwirkstoffe die Fehlfunktion oder beugen zuverlässig vor; einige Beispiele:
• Hilfe bei Erkältungs- und Atemwegskrankheiten wie Katarre der Luftwege, bei leichtem Fieber, Reizhusten, chronischer Bronchitis und zur Stärkung der Abwehrkräfte.
•Bei Leber- und Gallenbeschwerden zur Entgiftung und Regeneration der Leber und gegen Störung des Gallenflusses.
• Heilsam wirkend bei Magen- und Darmerkrankungen wie Krämpfe, Blähungen, Nervösem Magen, zur Appetitförderung, gegen Durchfall, Verstopfung und Darmträgheit.
• Stabilisierend für das Herz- und Gefäßsystem bei labilem Kreislauf, gegen Beklemmungen im Herzbereich; gegen Durchblutungsstörungen und Arteriosklerose und Störungen der Venenfunktion.
• Ausleitend bei Nieren und Harnwegproblemen, zur Stärkung der Blasenfunktion, Reinigung der Harnwege, gegen Blasenkatarre.
• Regulierende Wirkung auf das Nervensystems bei Unruhezuständen, Einschlafstörungen, depressiven Stimmungen, gegen Angstzustände und für höhere Konzentrationsfähigkeit.

Arzneipflanzen haben sich bewährt zur Linderung der Beschwerden in den Wechseljahren, zur Vorbeugung und Linderung von Altersbeschwerden, zur Behandlung von Wunden, Verstauchung, Prellungen, sie bestimmen die Qualität guter Naturkosmetik.

Auch in der Begleitung bei Tumorbehandlungen wirken Arzneipflanzen aufbauend und kraftspendend für Körper und Seele.

Über Wirkungen, Anwendungen und Möglichkeiten der Selbstmedikation informiert Sie die neue Broschüre „Pflanzen heilen Körper und Seele“


Tag der Naturheilkunde „gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen“

Samstag, 08 Oktober 2011 in der neu renovierte Gesprenzhalle, Heinrich-Heine-Str. 15:00 – 20:00 Uhr,

Eintritt frei; Vorträge, Aromaproben, Prävention, Therapien.

Tipp des Monats 03. Juni 2011
 
Na!-türlich informiert...... „Natürlich heilen – gesund leben - Der Natur und dem Leben vertrauen“!

Weisheiten des Herzens: Was ist die Schönheit der Natur ohne das fühlende Herz, das sie zu empfinden vermag?
Sophie Mereau (1770-1806)

Muskelkater mit Kräuterölbad besänftigen, Muskelkater-Bad mit Kräuteröl und Honig

Wenn der sportlichen Überforderung anderntags der Muskelkater folgt, helfen durchblutungsfördernde Wärmebehandlungen. Ursache eines Muskelkaters sind mikrofeine Risse und Verletzungen, die weh tun. Kneten und Massieren der Muskeln können daher die Schmerzen verstärken.

Ins warme Badwasser eine halbe Tasse Honig – vermischt mit einer Kappe Kräuterölbad – geben, dazu einen Schuss Apfelessig. Er dringt durch die Poren und beruhigt die Muskeln. Im Warmen Wasser mit der flachen Hand über die Muskeln streifen.

Nach etwa 20 Minuten das Bad beenden, abtrocknen und Muskeln mit Johanniskrautöl einreiben. Das Öl beruhigt, regeneriert und heilt.

Hilfreich sind auch Saunabesuche und Salben mit Arnika –und nicht vergessen: Dehnübungen vor dem Sport!

Tipp des Monats 03. Juni 2011
 
Na-türlich informiert…… Der Natur und dem Leben vertrauen

Weisheiten des Herzens: Schön ist eigentlich alles, was wir mit Liebe betrachten. Je mehr jemand die Welt liebt, desto schöner wird er sie finden. Christian Morgenstern Deutscher Dichter (1871 – 1914)

Gänseblümchen-Sirup

Wie der Name sagt, haben Gänse längst diese ersten Frühlingsboten für sich als heilkräftige Leckerbissen entdeckt. Gänseblümchen wirken blutreinigend, wundheilend und harntreibend – ideal für die Frühjahrskur!

Bitte dulden Sie diese bescheidenen Pflanzen in Ihrem Rasen – allein ihrer Heilkräfte wegen.

Mit jungen Blütenköpfchen und Blättchen können sie jeden Salat nicht nur optisch bereichern. Auch schmecken sie gut auf einem Butterbrot oder aufgebrüht als Blutreinigungstee. Gänseblümchen-Sirup ist ein vielseitiges Süßungsmittel, Kaltgetränk oder Brotaufstrich.

Das Rezept:

Zwei Handvoll gewaschene Gänseblümchen mit Stiel und Blättchen mit einem halben Liter Wasser übergießen, über Nacht ziehen lassen, dann durch ein feines Tuch geben und gut ausdrücken.

Flüssigkeit mit 300 g Rohrohrzucker in einem offenen Topf köcheln lassen, bis eine sirupartige Masse entsteht.

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