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Altern ist doch keine Krankheit... 13. Mai 2010
 
Na-türlich informiert.....Natürlich heilen – Gesund leben.

Gesundheit selbst in die Hand nehmen

Leitgedanken: Ein Herz muss dann und wann an seinem Glück sich laben, es muss der Liebe viel und etwas Frohsinn haben. Carl Spitteler

Altern ist doch keine Krankheit........

Niemand muss, manch eine(r) möchte und kann aber im Alter noch etwas Neues lernen! Möglichst alt werden, ohne dabei zu altern – ein weit verbreiteter Wunsch, mit dessen Verheißung trefflich Geschäfte gemacht werden. Die meisten teuer erkauften Hoffnungen Bleiben jedoch schall und Rauch. Hans-Heinrich Jörgensen, mit 76 Jahren auch nicht mehr der Jüngste und bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen, nimmt verschiedene Auswüchse von Jugendwahn und Anti-Aging, die auch in der Naturheilkunde um sich greifen, aufs Korn. Wir geben in drei folgenden Teilen seinen Vortrag bei unserem 125 jährigen Jubiläum in der Kulturhalle wieder.

Es ist richtig, die durchschnittliche Lebensleistung ist von Jahrzehnt zu Jahrzehnt gestiegen, aber nicht etwa, weil die individuelle und auch genetisch bedingte Lebenserwartung des einzelnen gestiegen ist, sondern in erster Linie, weil wir die Kindersterblichkeit in den Griff bekommen haben und wir nicht etwa durch Seuchen und Kriege hinweggerafft werden. die individuelle Lebenserwartung haben schon die Autoren der Bibel ziemlich. richtig eingeschätzt: „...wenn,s hoch kommt, sind es achtzig.“

Die Angst zu altern beginnt vor dem Spiegel, in dem man plötzlich die ersten Fältchen im Gesicht entdeckt, die davon künden, dass aus dem Teenager eine Persönlichkeit geworden isst. Das ist weder ein Grund zur Panik, noch ist es nötig, die Fältchen mit abenteuerlichen Salben und Tinkturen wegzuschmieren. Je mehr Elastizität der Haut versprochen wird, desto durchlässiger und damit allergieanfälliger wird sie auch. Der Preis der Wundermittel wird weniger von den Inhaltstoffen bestimmt, als von der Verpackung und dem Namen des Herstellers.

Zum Wahnwitz artet der Schönheitsdrang aus, wenn man sich ein hochtoxisches Lebensmittelgift (Botulismus-Toxin) unter die Haut spritzen lässt, das die Nerven lähmt. Man kann dann nicht mehr die Stirn in zornige Falten legen und behält ein simples, nichtsagendes Teenagergesicht. An anderer Stelle habe ich einmal geschrieben: „ Ich liebe die freundlichen Lachfalten meiner Frau – und auch die Sorgenfalten, an denen ich sicher nicht immer ganz unschuldig war.“ Die nächste Panikattacke kommt dann, wenn Schweißausbrüche und Hitzewallungen signalisieren, dass es nicht mehr sinnvoll erscheint, mit der Aufzucht der Nachkommen zu beginnen. Das Fruchtbarkeitsharmon Östrogen geht in den Keller und die von diesem Hormon geprägten sekundären Geschlechtsmerkmale nehmen andere Formen an.

Den physiologischen Wechsel in einen anderen Lebensabschnitt mit Hilfe von Hormonpflastern vor sich her zu schieben, stiftete mehr Schaden als Nutzen. Die Angst, der Ehemann könne sich dann einer jüngeren noch fruchtbaren Frau zuwenden, hat weniger mit der Fruchtbarkeit zu tun, als mit der Tatsache, dass die Jüngere noch nie Socken waschen musste und ihn uneingeschränkt anhimmelt. Tun Sie`s doch auch! Und das süße Locken der Kirchen in Nachbars Garten verblasst schnell. Wenn nicht, sollten sie sich fragen, ob er es dann noch wert ist. Fortsetzung folgt.

Auszüge aus den Vorträgen der 125 jährigen Jubiläumsfeier 13. Mai 2010
 
Na-türlich informiert..... Natürlich heilen – Gesund leben

Leitsatz 2010: „Wertvoll ernähren – Gesund genießen“

Leitgedanken: Ein Leben ohne Feste gleicht einer weiten Reise ohne Einkehr. Demokrit

Auszüge aus Vorträgen anlässlich der 125 jährigen Jubiläumsfeier des Naturheilvereins Darmstadt und Umgebung in der Kulturhalle in Münster

Das Leben genießen - nicht vermiesen - Was wir von depressiven Patienten lernen können.

Die Depression ist eine der schwersten psychischen Erkrankungen mit großem Leidensdruck und weit verbreitet. Meist wirken mehrere Faktoren zusammen: biologische Faktoren, entwicklungsgeschichtliche Erfahrungen sowie aktuelle Ereignisse. Eine Große Rolle spielen aber auch depressiv machende Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster. Solche Muster sind weit verbreitet. Man könnte fast sagen: Wir alle machen uns damit gelegentlich selbst das Leben schwer.

Die Stimmung ist seit mehr als zwei Wochen gedrückt. Freude wird nur wenig empfunden, es fehlt an Schwung, Antrieb, Elan und Interesse. Häufig kommt es zu sozialem Rückzug. Man neigt dazu, sich sorgen zu machen und denkt an Grübelkreisläufen, Körperlich fühlt man sich angespannt, schläft entweder schlecht oder viel zu viel, Appetit und Lustempfinden nehmen ab. So zeigt sich oft die Depression – eine Niedergeschlagenheit, die über die üblichen Stimmungstiefs hinausgeht und an der laut Statistik jeder Zehnte leidet.

So leidvoll einerseits eine Depression erlebt wird, schützt sie anderseits häufig vor chronischer Überforderung. Ein seelischer Rückzug bei erlebten Kränkungen versinnbildlicht den Wunsch nach Zuwendung und Schonung, den man sich sonst kaum selbst eingestehen würde. Häufig ist die Depression auch ein Warnsignal, das an sich selbst zu wenig Raum für Eigengestaltung in seinem Leben nimmt. Oft aber auch ein hilfloser Versuch sich abzugrenzen oder ein leidvoller Schrei nach Halt, Geborgenheit und Bindung. Wenn in einer Psychotherapie über Botschaft und Funktion einer Depression nachgedacht wird, kann sie im Rückblick eventuell sogar für eine Korrektur der eigenen Lebensgestaltung genutzt werden. Weit verbreitet: schädliche Denk- und Verhaltensmuster

In der Regel hört eine depressive Phase von selbst wieder auf. Eigene stereotype Verhaltensweisen können die Erkrankung jedoch ungewollt verlängern und verschlimmern. Die im Folgenden dargestellten Verhaltensweisen habe ich bei depressiven Patienten oft beobachtet. Diese Patienten können in der Regel nicht ohne professionelle Hilfe zu einem gesünderen Umgang mit sich selbst gelangen. Viele andere Menschen leiden zwar nicht an einer ausgeprägten Depression, wohl aber an depressiv stimmenden, selbst schädigenden Verhaltensweisen, die bei uns weit verbreitet sind. Solchen schädlichen Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster kann man mit Hilfe eines Psychotherapeuten auf die Schliche kommen.

Wird fortgesetzt.

Tipps für einen gesunden Schlaf 13. Mai 2010
 
Na-türlich informiert..... Natürlich heilen – Gesund leben

Leitsatz 2010: „Wertvoll ernähren – Gesund genießen“

Leitgedanken: Frohsinn und Heiterkeit würzt jede Mahlzeit. Sprichwort

Tipps für einen gesunden Schlaf

Schlafstörungen verursachen oft Stress und Tagesmüdigkeit.
Ein gesunder Schlaf ist wichtig, damit sich der Körper von den Anstrengungen des Tages erholen und der Geist die Erlebnisse des Alltags verarbeiten kann. Während manche Menschen "schlafen wie ein Stein", werden andere schon von kleinsten Nebengeräuschen wach oder schlafen unruhig. Cirka 30 Prozent der Deutschen leiden an Schlafstörungen. Ein- und Durchschlafstörungen sind die häufigsten Gründe für Schlafprobleme.

Was Sie bei Schlafstörungen tun können

Sowohl Einschlafstörungen als auch Durchschlafprobleme können Sie oft mit einigen wenigen Regeln vermeiden. Wenn Sie Probleme haben, abends einzuschlafen, gewöhnen Sie sich einen festen Rhythmus mit regelmäßigen Schlafenszeiten an, der Ihnen vor dem Schlafen gehen Zeit lässt, zur Ruhe zu kommen. So sollten Sie beispielsweise nicht direkt nach einem Streitgespräch schlafen gehen, da der Verstand dann zu unruhig ist und Probleme hin und her wälzt.

Viele Menschen schlafen besser, wenn Sie keine Uhr mehr im Blickfeld haben, die ihnen Zeitdruck suggeriert. Wenn Sie zu lange wach liegen, stehen Sie noch einmal auf und lenken Sie sich ab, in dem Sie in einer Zeitschrift blättern oder sich eine Tasse Tee kochen. Verzichten Sie darauf, im Bett bei hellem Licht beispielsweise zu lesen, zu telefonieren oder fernzusehen. Das Bett sollte nur Ort der Ruhe sein.

Ein warmes Vollbad mit Badezusätzen aus Melisse, Hopfen oder Lavendel entspannt und beruhigt. Vor dem Schlafen eine warme Milch mit Honig oder ein Kräutertee mit Melisse, Hopfen, Baldrianwurzel und Pfefferminze gehen sorgen für wohltuende Wärme und Entspannung. Verzichten Sie am Abend auf schwere Mahlzeiten und Tabak und treiben Sie direkt vor dem zu Bett gehen keinen anstrengenden Sport. Entspannungstechniken wie Yoga oder Autogenes Training können hingegen einen ruhigen und festen Schlaf fördern.

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