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Müdigkeit und Burnout 13. Juli 2009
 
Naturheilverein Darmstadt und Umgebung e.V. 1884 125 Jahre

Bewegung ist Leben – natürlich heilen-gesund leben

Festveranstaltung 24. und 25. Oktober 09 Kulturhalle Münster

Leitgedanken: Vom Wahrsagen lässt sich wohl Leben in der Welt, aber nicht vom Wahrheit sagen.
Georg Christoph Lichtenberg

Müdigkeit und Burnout: Erkennen, was wirklich wichtig ist!

Müdigkeit und Erschöpfungssydrome greifen in den letzten Jahren immer mehr um sich. Fließend ist der Übergang zum sogenannten Burnout-Syndrom: die Betroffenen sind durch anhaltende Überforderung ausgebrannt“. In Ärztezeitungen ließt man, dass 25 Prozent der Vertragsärzte von einem derartigen Syndrom betroffen sein sollen. Versuchen die Betroffenen am Anfang durch vermehrte Aktivität und unermüdlichen Einsatz die Erschöpfung zu kompensieren, folgt irgendwann der Zusammenbruch, und zwar körperlich, geistig und seelisch, bis letztendlich gar nicht mehr geht.
Verzweiflung, Wut und der Wunsch, alles hinzuschmeißen, stehen plötzlich im Vordergrund.

Welche Gegenmaßnahmen können bei derartigen Syndromen helfen?
In einer psychosomatischen Zeitung wird als häufigster Grund für Müdigkeit die Depression angegeben. Aus Sicht der Erfahrungsheilkunde gibt es allerdings zahlreiche andere Ursachen: Von organischen Faktoren wie Eisenmangel oder Schilddrüsenfunktionsstörungen einmal abgesehen, kennen wir vor allem die Stoffwechselüberlastung, im Volksmund als Über- säuerung bezeichnet, die verantwortlich sein kann. Die traditionelle chinesische Medizin spricht von einer Leber-Qi-Störung, also einer Überlastung des Leberstoffwechsels, sei es durch fehlerhafte Nahrungsaufnahme, zu viel Alkohol, aber auch durch Wut, Sorge und Ärger.

Zweifellos spielen auch psychische Faktoren eine Rolle.
Lange Zeit hat man gegen den negativen Stress, der an der Entstehung von Erschöpfungssyndromen beteiligt ist, Entspannungsmaßnahmen, etwa autogenes Training, empfohlen. Mittlerweile ist die Erkenntnis gereift, dass Probleme wie ein Burnout-Syndrom, das oft der Endpunkt einer jahrelangen Verkettung belastender Faktoren ist, grundsätzlicher angegangen werden müssen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage der Betroffenen nach seinen innersten Wünschen: Welche Dinge tun gut, welche wirken belastend?

Der Begriff „Achtsamkeit“ wurde kreiert, wobei Achtsamkeit gegenüber sich selbst gemeint ist.
Die ursächliche Therapie von Burnout beginnt mit der Reflexion eigener Werte und Prioritäten: Welche Dinge sind wirklich wichtig im Leben? Es gibt jeden Tag dringliche Dinge. Sie müssen aber noch lange nicht wichtig sein.
Deswegen sollte jeder Mensch in sich gehen und sich fragen, welche für ihn persönlich die wirklich wichtigen Dinge sind.

Die Masse der Burnout-Betroffenen braucht keine Antidepressiva! Man kann sich selbst helfen – dazu gehört aber auch der Mut, mitunter NEIN zu sagen. Neulich schreibt ein junger Gemeindepfarrer verzweifelt an seine Gemeinde, wie sehr er in der letzten Zeit körperlich und psychisch völlig überlastet sei, nicht zu letzt da er – neben seiner Routineaufgaben – zu allen Tages- und Nachtzeiten mit der Bitte um seelischen Beistand gerufen wird. Auch er sei nur ein Mensch und brauche ein Stückchen eigene Sphäre und Selbstschutz.
Der Mann hat unsere volle Sympathie, und wir finden es mutig, dass er diesen um seiner Gesundheit Willen richtigen Schritt „an die Öffentlichkeit“ gewagt hat.

Tipps für gesundes Wohnen 15. Februar 2009
 
Leitgedanken:
Es vermag kein Mensch Trauer zu ertragen, denn es saugt Saft und Kraft aus dem Körper... Darum soll man solche nicht alleine lassen, sondern auch heißen und treiben, dass sie zuweilen fröhlich machen, womit sie können. Das Fröhlichsein ist eine Pflicht die sonderlich dem Christen zukommt.

Martin Luther

Tipps für gesundes Wohnen:

So reduzieren Sie die Belastung durch Schadstoffe.

° Räume mindestens stündlich 1o Min. (Winter 5 Min.) mit weitgeöffneten Fenster Lüften.

° Im Winter sparsam heizen und – sofern eine Wahl besteht – alte Röhren oder Plattenheizungen modernen Konvektionsheizungen (produzieren Heißluft) vorziehen.

° Ausschließlich fachmännische Wärmedämmung.

° Hausstaub durch feuchtes wischen, sowie Staubsauger mit HEPA-Filter (Microfilter) sorgfältig entfernen.

Wenn möglich vermeiden

° Kunststoffe, z. B. in Böden, Decken- oder Wandverkleidungen, zugunsten natürlicher bzw. mineralischer Materialien.

° Zigarettenrauch, und Feuer (Gasherd, Therme) im Innenraum.

° Farben zugunsten Mineral-, Kalk- oder Lehmputz.

° Kleber zugunsten von schwimmend verlegen oder verschraubten Holzböden

° Insektizide wie Pyrethroide zugunsten ungiftiger Schädlingsbekämpfung (Dampfreiniger, Hormonklebefallen, Hygiene)

° Feuchtigkeit, z.B. durch Möbel an der Wand oder mangelndes Lüften.

° Elektrische Geräte im Schlafzimmer, nicht abgeschirmte Steckdosen und Kabel im Kopfbereich.

° Klimaanlagen (insbesondere ältere Modelle, bei mangelnder Wartung oder Pestizideinsatz) und Luftbefeuchter..

° Zuviel Feuchtigkeit und Kälte ziehen den Schimmel an.

„Ein Mensch ist so gesund wie sein Haus in dem er lebt.“

Diese überlieferte Weisheit kann jeder bestätigt finden, der bewusst seinen neuen Raum oder ein Gebäude betritt und darin ein ganz spezifische Wohl-befinden oder Unbehagen empfindet. „Kranke“ Gebäude – Sik Buildings – und ihre chemisch belasteten Bewohner waren besonders in den 80er Jahren im Visier von Medien, Gerichten und Therapeuten. Heute ist es um sie stiller geworden. Hat sich die Innenraumlift verbessert oder ist sie lediglich aus dem Fokus gerückt?

Kleine Bewegungen, die viel bewegen 15. Februar 2009
 
Leitgedanken: Zwei Dinge verleihen der Seele am meisten Kraft: Vertrauen auf die Wahrheit und Vertrauen auf sich selbst. Seneca
Mit der "Denkmütze", den "Gehirnknöpfen" oder der "Überkreuzbewegung" können Hören, Sehen und Gehen verbessert werden. Was braucht man dafür? Nichts, außer ein paar Minuten Zeit, etwas Konzentration und ein Quäntchen Neugier für kinesiologische Übungen.

Kinesiologie ist die Lehre von der Bewegung und beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel von Nerven, Muskeln und Knochen sowie ihrem Einfluss auf die Körperhaltung und die Bewegungsabläufe. Sie will festgefahrene Bewegungs- und Verhaltensmuster verändern. Manche kinesiologischen Übungen sind so einfach, dass man sie auch ohne professionelle Begleitung zu Hause machen kann. Wir stellen drei Übungen vor:

1. "Denkmütze": Mit Daumen und Zeigefinger wird der Rand der Ohrmuschel von innen nach außen und von oben nach unten zum Ohrläppchen hin massiert. Der Kopf befindet sich dabei in der Waagrechen und ruht mittig auf dem Hals, - Diese Übung regt den Hörsinn an und aktiviert das Gleichgewichtsorgan im Innenohr, so dass sich die Aufmerksamkeit erhöht, die Atmung tiefer wird, sowie Kiefer-, Zungen- und Gesichtsmuskulatur sich entspannen.



2. "Gehirnknöpfe oder Einschaltpunkte": Eine Hand berührt oder massiert den Bauchnabel, die andere Hand berührt mit gespreizten Fingern die beiden Akupunkturpunkte rechts und links neben dem Brustbein, direkt im Grübchen unter dem Schlüsselbein und massiert dort. Dann wechseln die Hände,- Diese Übung regt den Stoffwechsel im Gehirn an, das Reaktionsvermögen wird schneller, der Körper kann leichter ausbalanciert werden. Außerdem gelangt Sauerstoff besser ins Gehirn, so dass man wieder besser sehen kann.

3. "Überkreuzbewegung": Abwechselnd berührt die rechte Hand das linke angehobene Knie bzw. die linke Hand das rechte angehobene Knie. Die Übung kann gesteigert werden indem der Ellenbogen das Knie berührt. Anschließend berührt die rechte Hand hinten den angehobenen linken Fuß, und die linke Hand den rechten Fuß. –Dadurch können beidseitige Bewegungen besser koordiniert werden, man hört besser, das Verständnis für gesehene und gehörte Informationen verbessert sich. Außerdem steigt die Ausdauer.

"Kinesiologische Übungen sind leicht. Kinder, Erwachsene, Senioren und behinderte Menschen können sie im liegen, Sitzen oder stehen machen", sagt Ingeborg L. Weber, Gründerin der Internationalen Kinesiologie Akademie in Frankfurt.

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