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Dankbarkeit macht zufrieden 05. Juli 2007
 
Neidisch blicken wir auf das neue Auto des Nachbarn, auf die schicke neue Bluse unserer Freundin. Wir beneiden den, dem sowohl im Beruf als auch auf dem Sportplatz scheinbar alles mühelos gelingt – und fühlen uns dabei immer schlechter. Dabei haben wir doch schon genug Belastungen: Beruf, Haushalt, Kinder und vieles mehr setzen uns objektiv zu. In immer weniger Zeit müssen wir immer mehr leisten. Und dann machen wir uns auch noch selbst Stress. Aber wie gegensteuern?

Eine wirksame Strategie ist das Fühlen von Dankbarkeit. „Nicht diejenigen sind arm, die wenig haben – sondern die, die alles wollen“, lautet eine alte Weisheit. Eine Haltung der Bescheidenheit und Dankbarkeit macht uns innerlich zufriedener und löst positive Gefühle aus, die die negativen Auswirkungen von Überlastung nachhaltig abfedern. Das Gute ist: Man kann für vieles dankbar sein ohne vorher etwas geleistet haben zu müssen. Um Dankbarkeit zu empfinden, brauchen wir nicht zu warten, bis die Dinge perfekt sind, oder bis uns etwas ganz besonderes Positives widerfährt. Dankbarkeit ist eine Haltung, die wir im Laufe der Zeit verinnerlichen und die zu einer Leitschnur unseres Lebens wird. Dankbar zu sein, macht uns offener für die positiven Dinge. So meint ein nigerianisches Sprichwort: „Sei dankbar für wenig, und du wirst viel finden.

Mit Dankbarkeit in unserem Leben fühlen wir uns besser.

Dankbarkeit ist wohl das beste Gegenmittel, um dem Laufrad des Immer-mehr-haben-wollen auszubrechen. Und schon der griechische Philosoph Epiktet hat erkannt: „Derjenige ist weise, der sich nicht um das sorgt, was er nicht hat – sondern sich über das freut, was er hat“. Wofür wir Dankbarkeit empfinden, hängt überwiegend von uns selbst ab. Anfangs mag es schwierig sein, Dinge zu finden, für die man dankbar sein darf. Aber es gibt eine ganze Menge, z. B. der gestrige Skatabend, der Sonnenschein heute Morgen, das Frühstück mit dem Partner, dass man gesund ist, Kinder, einen Partner oder gute Freunde hat, dass man zur Arbeit gehen kann, ein Kunde freundlich lächelt, die Blumen im Garten blühen, die neue CD der Lieblingsband....

Dankbarkeit fördert sogar soziale Beziehungen, wie die japanische Naikan-Therapie zeigt: Nämlich indem man in Dankbarkeit an die Menschen Denkt, die einem am nächsten stehen.

Natürlich ist Dankbarkeit keine Erfindung der Moderne. In allen großen Religionen spielt sie eine bedeutende Rolle. Offenbar haben die Religionsgründer ihre positiven Auswirkungen intuitiv erkannt. Und heute wird sie von der Positiven Psychologie, der interessantesten psychologischen Forschungseinrichtung, ganz neu entdeckt – auf wissenschaftlicher Basis. Kann man lernen dankbar zu werden? Überlegen wir uns ein bis zweimal pro Woche in Ruhe, für was wir in letzter Zeit dankbar sein dürften. Erinnern wir uns an Begebenheiten oder an eine Person, der gegenüber wir Dankbarkeit empfinden. Und achten auf die positiven Gefühle die in uns wachsen.

Dankbarkeit macht uns zufriedener mit uns selbst, unseren Mitmenschen und dem Leben insgesamt. Sie erinnert uns an das, was in unserem Leben wertvoll ist. Besonders in Zeiten von Überlastung hilft dieses Gefühl dabei, die Herausforderungen des Lebens besser zu bewältigen.

Unser Gesundheits-Tipp: Honig gegen Helicobacter Essen Sie morgens nüchtern 1 Teel. Honig, entweder pur oder in Wasser oder Tee.

Studien bestätigen einen antibiotischen Effekt des Honigs gegen Helicobacter pylori, dem berüchtigten Mitauslöser des Magengeschwürs.

Und: Bakterien können gegenüber Honig keine Resistenzen entwickeln.

Kennen auch Sie einen Tipp aus der Hausapotheke? Schreiben Sie uns. Vielleicht kann er vielen Menschen nützlich sein und helfen.

Geben ist seliger denn Nehmen 28. Januar 2007
 
In Kapitel 19 seines kürzlich erschienen Buches „Vom Sinn des Lebens“ stellt der renommierte Hirnforscher und Psychiater Professor Manfred Spitzer eine Studie zu diesem Thema vor.
Es geht um die Frage, was stärker lebensverlängernd wirkt:
Das Annehmen von Hilfen und Zuwendung, oder der aktive Dienst am Mitmenschen.

Dazu wurden vom Institut für Sozialforschung der Universität von Michigan 423 ältere Paare untersucht. Professor Spitzer vergleicht den in dieser Studie festgestellten Überlebenseffekt mit der Einnahme von Aspirin, von dem in Studien zweifelsfrei ein lebensverlängernder Effekt bei Herz-Kreislauf- Erkrankungen nachgewiesen wurde.

„Das aktive Helfen hat gesamtgesundheitliche Auswirkungen, die weit über die Hilfe hinaus gehen. Die Helfenden leben länger! ...

Der statistischen Auswertung der Studie ist zu entnehmen, dass nur eine von zehn Formen des Annehmens von Hilfe einen positiven Effekt auf Ihr Überleben hat. ... Sieben von zehn der statistisch ausgewerteten Formen des (aktiven, Anm.) Helfens haben einen signifikant positiven Effekt auf das Überleben. ...Wenn jemand Ihnen zuhört, ist das doppelt so gut wie Aspirin. Einem anderen Menschen jedoch zu helfen, hat im Vergleich zur Einnahme von Aspirin etwa den 5-fachen positiven Effekt auf ihr Überleben. Die Sterblichkeit nahm sogar zu, wenn der Einzelne durch Instrumente oder medizinische Hilfsmittel gut versorgt wurde.
Sozialkontakte bieten auch nur dann einen Überlebensvorteil, wenn man Unterstützung gibt, nicht, wenn man sie erhält.

Geben ist also wirklich seliger denn Nehmen.

Rein rechnerisch könnte man durch Ehrenämter die Streichung einer ganzen Reihe von Langzeitmedikationen ausgleichen. Das sparte nicht nur Milliarden an Gesundheitskosten, sondern brächte zusätzliche Lebensqualität für diejenigen, denen geholfen wird. In diesen wenigen Zeilen ist ein ganz wesentliches Prinzip der Heilung dargelegt, aber auch im Umkehrschluss ein wesentliches Prinzip des Krankwerdens.
Gesund bleiben und gesund werden dadurch, dass wir für unsere Mitmenschen da sind. Dass wir ihnen zuhören, ihnen helfen, uns darüber Gedanken machen und dafür sorgen, dass es unserem uns Mitmenschen besser geht. Demgegenüber könnte Krankwerden auch bedeuten, dass wir diese Aspekte mehr und mehr aus den Augen verloren haben. Dass wir der Ansicht sind, uns stünde etwas zu und wir hätten ein Recht auf bestimmte Dinge, z.B. dass uns jemand zuhört, dass uns jemand hilft, achtet, schätzt u.s.w. Wird dies enttäuscht, kommt es zu Verbitterung, Neid, Hass, Feindschaft u.v.m. Aber selbst wenn man uns diese Dinge entgegen bringt, haben sie doch keine wirkliche Bedeutung und keinerlei gesundheitlichen Nutzen, wie diese Studie zeigt. Einzig wirklich von Bedeutung ist, was wir für andere tun.
Das hat ganz entscheidende Bedeutung für die Heilung, aber auch für die Prävention. Heilung ist letztlich nur dann möglich, wenn wir unsere Haltung im Leben verändern. Wenn wir lernen, von uns weg zu denken und uns dafür einzusetzen und so zu leben, dass es unseren Mitmenschen, ja der ganzen Schöpfung um uns herum, besser, ja gut geht. So zu leben ist die beste Prävention, auch wenn wir noch nicht erkrankt sind. Und es brächte nicht nur zusätzliche Lebensqualität für diejenigen, denen geholfen wird, sondern auch für diejenigen, die selbstlos helfen. „Was Du willst, dass man Dir tu´, das tue Du zuerst.“ und „Was Du nicht willst, dass man Dir tu`, das füg auch keinem anderen zu“. Die Goldene Regel der Bergpredigt wird so zu unserem besten Therapie- und Heilmittel. Und die vielleicht einzige Option zur Lösung unseres Kostenproblems im Gesundheitswesen.

Mitbestimmung im Gesundheitswesen 11. November 2006
 
Endlich wirkliche Wahlfreiheit bei den gesetzlichen Krankenkassenleistungen für alle Bürger fordert der Deutsche Naturheilbund (DNB) von der Politik.

Mit der Aktion "Mitbestimmung im Gesundheitswesen" unterstreicht die 20.000 Mitglieder starke Organisation ihren Ruf nach einer tiefgreifenden Strukturreform des deutschen Gesundheitswesens, insbesondere der gesetzlichen Krankenkassen. Hierin sieht der DNB den Ausgangspunkt jeglicher Aktivität zur Verbesserung der Situation.
Statt ständig zur Kasse zu bitten und gleichzeitig die Leistungen einzuschränken, sollen Bürger endlich die Möglichkeit haben, Krankenversicherungsleistungen individuell zusammenzustellen und so aktiv im Gesundheitswesen mitzubestimmen.
Ganz vorne im Forderungskatalog des DNB steht die Aufteilung in Pflicht- und Wahlleistungen. So sollen Patienten gesetzlicher Krankenkassen neben der Pflichtversicherung, die z.B. Akutkrankenhausaufenthalte oder schwere chronische Erkrankungen abdeckt, aus einem breiten Spektrum an Wahlleistungen ein persönlichen Mix zusammenstellen, der u. a. Selbstbeteiligung oder naturheilkundliche Behandlungen beinhalten kann. Damit so Dr. med. Rainer Matejka, Präsident des Deutschen Naturheilbundes, stärke man nicht nur die Eigeninitiative des Bürgers sondern sorge für Kostentransparenz und wirtschaftlicheres Arbeiten der Leistungsträger.
Wer gesund lebt, soll auch dafür belohnt werden, fordert der Deutsche Naturheilbund im Rahmen seiner Aktion "Mitbestimmung im Gesundheitswesen".
Einzelheiten sowie detaillierte Forderungen sind im Internet unter www.naturheilbund.de nachzulesen.

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