naturheilverein-darmstadt.de
Mitglied im Deutschen Naturheilbund (DNB)
E-Mail
Infoarchiv
 
Auf dieser Seite finden sie regelmäßig aktuelle Informationen.
 
Hier können Sie nach einem Thema Ihrer Wahl suchen:
 
Suche
 
    
 
Wenn Kilos partout nicht weichen wollen 11. November 2006
 
Eines der einträglichsten Geschäfte rund um die Gesundheit stellt seit langem die Propagierung von Abspeckmethoden dar - seien es Diäten oder Nahrungsergänzungsmittel. Die immer wieder neuen angeblichen Wunderkuren zeigen: Eine wirklich effektive Therapie ist wohl bis heute nicht gefunden worden.

Die Mehrzahl der Abnehmempfehlungen konzentriert sich darauf, "Energie" und damit Kalorien in der Ernährung zu vermindern und durch Bewegung mehr Energie zu verbrauchen. Bei Kalorien denken viele zuerst an Fett. Deswegen wird vielfach immer noch eine fettreduzierte Kost angeraten. Dass es daran allein nicht liegen kann, zeigt die Situation in den USA: Dort werden seit Jahrzehnten fettreduzierte oder gar fettfreie Nahrungsmittel angeboten, und dennoch gibt es nirgendwo sonst so viele Menschen mit einem stark erhöhten Body-Mass-Index, also Übergewichtige.
Es liegt der Verdacht nahe, der hohe Zuckerkonsum sei schuld. Zucker rangiert als zutat vieler Fertignahrungsmittel ganz oben, wenn auch oft in verschiednen Zutaten aufgeteilt und "getarnt" hinter für den Laien unklaren Begriffen wie Zuckercouleur, Dextrose, Glukose- oder Polysaccharose oder Isomaltose. Hartnäckig weigerten sich Ernährungsexperten, den Stellenwert einer zuckerbetonten Ernährung für das Übergewicht zu akzeptieren. Noch bis vor kurzem wurde behauptet, Zucker spiele in dieser Hinsicht keine Rolle. Die CMA (Centrale Marketingagentur der Agrarwirtschaft) propagiert diese Unwahrheit nach wie vor (siehe Naturarzt, 4/2005: "Die sieben Lügen der Zuckerlobby").
Mittlerweile wurde nachgewiesen: Bei hohem Zuckerkonsum wird Zucker im Körper zu Fett umgebaut. Dabei wird verstärkt Insulin freigesetzt. Dieser sorgt nicht nur für einen Abstrom des Blutzuckers in den Zellen, sondern hemmt auch den Fettabbau. Empfohlen wird manchen Übergewichtigen, es mit der "Antipilz-Diät" zu versuchen: möglichst zuckerfreie Ernährung.
Doch auch diese Methode funktioniert nicht bei allen, ebenso wenig das Tiereiweißfasten, nicht einmal die Rohkost oder das Heilfasten. Es müssen also noch andere Faktoren eine Rolle spielen, über die wohl auch die Wissenschaft noch gar nicht so recht Bescheid weiß.
Ein Faktor dürfte die Schilddrüse sein. Selbst wenn sich die Blutwerte im Normalbereich bewegen, kann eine Unterstützung der Schilddrüse unter Umständen sinnvoll sein. Der gezielte Einsatz von Spurenelementen oder Homöopathika kann dabei oft weiterhelfen. "Herumdoktern" an der empfindlichen Schilddrüse sollte aber nur der sehr erfahrene Therapeut.
Wichtig scheint vor allem: Die Betroffenen müssen lernen loszulassen. Je mehr die Gewichtsabnahme erzwungen wird, umso hoffnungsloser wird das Ganze. Abnehmen als intellektuelle Übung. Aber auch das soziale Umfeld spielt eine entscheidende Rolle. Im Naturarzt 1/2006 lesen Sie, wie unsere Fachleute die verschiedenen Aspekte bewerten.
Ein kleiner Trost für alle Übergewichtigen: Auch Untergewicht ist ein erheblicher Risikofaktor, weltweit sowieso, aber auch in unseren westlichen Gesellschaften. Dabei geht es nicht nur um junge Frauen mit krankhaft verzerrten Schlankheitsidealen, sondern z. B. auch um unterernährte Senioren.

Auf den Spuren von Prießnitz und Kneipp 11. November 2006
 
Ein Mann quält sich unter die morgendliche kalte Dusche. Als ihn der Wasserstrahl trifft, lässt er einen markerschütterten Schrei los und reißt die Augen auf. Mitleidig betrachtet ihn seine Frau und sagt: "Nimm doch das hier! Aktiviert die Abwehrkräfte ohne barbarische Kaltwasserkur."

Wer hat ihn nicht gesehen, den Werbespot für ein das Immunsystem stärkendes Getränk? Was steckt hinter dem Produkt und vor allem hinter dem großen Versprechen? Denn die Wahrheit ist: Der Süßstoff Aspartam, Natrium, gesättigte Fettsäuren und jede Menge Zucker.
Was lehrt uns Prießnitz? So viel wie möglich helfen - so wenig wie möglich schaden!.
Die heutige Situation: Jedes dritte Kind, jeder fünfte Jugendliche ist zu dick. Die Altersgrenze für Typ II Diabetes sinkt von Jahr zu Jahr. Der schädlichste Faktor für unsere Gesundheit sind die versteckten Zuckerinhalte plus Geschmacksverstärker in den meisten Ernährungsmitteln. Ja, wie sollen wir nun unsere Abwehrkräfte stärken? Unseren Kindern, der "Gameboy Generation" fehlt das Spielen auf der Straße bzw. im Freien, das Herumtollen im Schwimmbad, die Fröhlichkeit in der Gruppe. Des Weiteren müssen sie häufig auf das gesunde Frühstück und vitaminreiche Kindergarten- oder Schulvesper verzichten. Mit großem bedauern erlebt man täglich, wie junge Menschen, von denen hohe schulische Leistungen erwatet werden, einen horrenden Nährstoffmangel aufweisen. Wie die Abwehrkräfte bei Erwachsenen und älteren Menschen gesteigert werden können, lehrt uns kein anderer als der große Prießnitz.
Kaltes Wasser ist immer der beste Jungbrunnen. Übrigens: Wussten Sie, dass der erste Schreck beim Kaltwasserguss ein vorzügliches Regulativ für Herz und Kreislauf darstellt? Das Wechselspiel zwischen warm und Kalt bzw. Wärme und Kälte ist auch im Angesicht neuester Medizinkunst mit Abstand der beste Weg für bessere Abwehrkräfte.

Bericht zur Jahreshauptversammlung 2006 11. November 2006
 
In seiner Jahreshauptversammlung am 25. 01.2006 wählte der Naturheilverein Darmstadt
im Storchenschulhaus in Münster lt. Satzung einen neuen Vorstand.

Die erste Wanderung in diesem Jahr führte uns bei kältem aber sonnigen Winterwetter über die Geburtstagsallee des Landkreises-Darmstadt-Dieburg mit einer Rast an der Linde des Naturheilvereins Darmstadt, die vor zwei Jahren zum 120 jährigen Geburtstag des Vereins gepflanzt wurde. Patenschaften für das Giesen im Sommer, wurden von Mitgliedern des Vereins übernommen. Es wurden wieder Lieder gesungen, Gerda Mann trug ein Gedicht von Matthias Claudius vor und Walter Huber einige homorvollen Zeilen über "Der Baum" , gedichtet von seiner Frau Elvira. Der Abschluss war in einem Vereinslokal mit einem schönen Ausblick in der verschneite Natur.

Seht meine lieben Bäume an,
Wie sie so herrlich stehn
Auf allen Zweigen angetan,
Mit Reifen wunderschön! Und alle Bäume rund umher,
All alle weit und breit
Stehn da geschmückt mit gleicher Ehr,
In gleicher Herrlichkeit.
Von unten an bis oben `naus
Auf allen Zweigelein
Hängt`s weiß und zierlich, zart und kraus
Und kann nich schöner sein.
Matthias Clausius

Der Baum

Im Januar 2004 traf sich, wie kann es anders sein,
der Darmstädter Naturheilverein.
Es war recht kalt - lag es lag auch Schnee;
dennoch ging`s zur Geburtstagsallee.

Warum, wieso die vielen Leut,
hat jemand Geburtstag heut?
Bald war jedem klar:
Der Verein wird 120 Jahr.

Drum kam man auf die gute Idee
Zu pflanzen ein Bäumchen in dieser Allee.
Es war eine Linde - gesund und schön,
Herrn Gottscheu könnte man sie tragen sehn.

Eingepflanzt von Gärtners Hand
Steht sie jetzt am Wegesrand.
Dies alles ist hervorragend gelungen
Drum wurden auch ein paar Lieder gesungen.
Mit dem Wetter hatten wir viel Glück,
trockenen Fußes kamen wir zurück

Auch heute trafen wir uns wieder
Und sangen am Bäumchen schöne Lieder.
Nun lasst uns aber lansam Gehen
In der Hoffnung auf ein jährliches Wiedersehn.

Doch halt: Vergesst auch dieses Jahr nicht das Giessen -
Aber jetzt wollen wir erst mal zum "Portogiesen"
Statt dessen geht`s jetzt zum Luici-
"do" wollt "mer" sowieso "emol hi".

Elvira Huber
mit besten Grüßen

Walter Schledt

Seite 48 von 56 «41  42  43  44  45  46  47  48  49  50  51  52  53  54  55  »
Seite:
Positionierungshilfe CONbox²® CMS frank kübler internet + media zurückzurück   Druckversiondrucken  nach obennach obenPositionierungshilfe